define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":2088,"date":"2024-04-18T00:28:35","date_gmt":"2024-04-17T22:28:35","guid":{"rendered":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=2088"},"modified":"2024-04-18T00:31:12","modified_gmt":"2024-04-17T22:31:12","slug":"2088-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=2088","title":{"rendered":"10. Selbstversuch mit textilem Frauenknast"},"content":{"rendered":"\n
1. Sep\u00adtem\u00adber<\/p>\n\n\n\n
Als ich am Mor\u00adgen aus tie\u00adfem, einer Voll\u00adnar\u00adko\u00adse \u00e4hn\u00adli\u00adchen Schlaf erwa\u00adche, sehe ich als Ers\u00adtes an der Fens\u00adter\u00adklap\u00adpe \u00fcber mir einen maus\u00adgro\u00ad\u00dfen Ali\u00aden sitzen.<\/p>\n\n\n\n
\u201e<\/span>Ver\u00addammt \u2013 ich h\u00e4t\u00adte die\u00adses Zeugs echt nicht rau\u00adchen sol\u00adlen. Ich seh\u2019 schon klei\u00adne gr\u00fc\u00adne M\u00e4nn\u00adchen,\u201d kr\u00e4ch\u00adze ich, w\u00e4h\u00adrend ich nach mei\u00adner Bril\u00adle tas\u00adte, ohne den Blick von dem gras\u00adfar\u00adbe\u00adnem Au\u00dfer\u00adir\u00addi\u00adschen abzuwenden.<\/p>\n\n\n\n Inge, die schon fix und fer\u00adtig ange\u00adzo\u00adgen ist und in ihrem Ruck\u00adsack her\u00adum\u00adkramt, lacht.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Nun, wegen des Viechs da brauchst du dir kei\u00adne Sor\u00adgen zu machen, das ist kei\u00adne Hal\u00adlu\u00adzi\u00adna\u00adti\u00adon. Das ist eine Got\u00adtes\u00adan\u00adbe\u00adte\u00adrin<\/a>, und die sind wirk\u00adlich so riesig.\u201d<\/p>\n\n\n\n Inzwi\u00adschen habe ich mei\u00adne Bril\u00adle auf der Nase und sehe auch, dass es sich bei dem gr\u00fc\u00adnen Wesen wohl doch nicht um einen Ali\u00aden handelt.<\/p>\n\n\n\n Aller\u00addings\u2026 f\u00fcr ein Insekt scheint es mir ein\u00adfach eine Num\u00admer zu gro\u00df zu sein.<\/p>\n\n\n\n Die Man\u00adto\u00addea<\/a> kommt mir nicht vor wie ein Krab\u00adbel\u00adtier\u00adchen, das ein Vogel mal eben im Vor\u00ad\u00fcber\u00adflie\u00adgen auf\u00adpi\u00adcken k\u00f6nn\u00adte, son\u00addern mehr wie eine wehr\u00adhaf\u00adte, klei\u00adne Per\u00ads\u00f6n\u00adlich\u00adkeit, die mich eben\u00adso auf\u00admerk\u00adsam zu beob\u00adach\u00adten scheint wie ich sie.<\/p>\n\n\n\n Fr\u00fch\u00adst\u00fcck \u2013 Tee, Kaf\u00adfee und M\u00fcs\u00adli mit H\u2011Milch und Fr\u00fcch\u00adten \u2013 gibt es auf dem Park\u00adplatz hin\u00adter dem Hotel, wo Rolf und Cathe\u00adri\u00adne wie immer im 608 \u00fcber\u00adnach\u00adtet haben.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>In der Stadt wer\u00addet ihr n\u00e4m\u00adlich kaum etwas zu essen krie\u00adgen,\u201d erkl\u00e4rt unser Fah\u00adrer, \u201ebis Mit\u00adte des Monats ist noch Rama\u00addan<\/a>. Und der isla\u00admi\u00adsche Fas\u00adten\u00admo\u00adnat wird hier\u00adzu\u00adlan\u00adde erns\u00adter genom\u00admen als in Per\u00adsi\u00aden, wo der Schah zumin\u00addest in der Gas\u00adtro\u00adno\u00admie erfolg\u00adreich west\u00adli\u00adche Sit\u00adten ein\u00adge\u00adf\u00fchrt hat.\u201d<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Viel\u00adleicht hat das per\u00adsi\u00adsche Essen des\u00adhalb so mise\u00adra\u00adbel geschmeckt \u2013 weil da Mus\u00adli\u00adme mit knur\u00adren\u00addem Magen am Herd ste\u00adhen und f\u00fcr \u201eungl\u00e4u\u00adbi\u00adge\u201d Aus\u00adl\u00e4n\u00adder kochen muss\u00adten\u2026\u201d ver\u00admu\u00adtet Susi.<\/p>\n\n\n\n Rolf zuckt die Ach\u00adseln. \u201eIch bin auch schon durch den Iran gefah\u00adren, wenn nicht gera\u00adde Rama\u00addan war, aber auch dann gab es meist nur Reis, Fleisch, Zwie\u00adbeln und ran\u00adzi\u00adge Butter.\u201d<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Die afgha\u00adni\u00adsche K\u00fcche<\/a> ist eigent\u00adlich gar nicht so \u00fcbel,\u201d erg\u00e4nzt Cathe\u00adri\u00adne, \u201escha\u00adde, dass die paar Restau\u00adrants und Tee\u00adstu\u00adben, die es in Herat gibt, zur Zeit alle geschlos\u00adsen sind. Hier im Hotel kriegt man wahr\u00adschein\u00adlich nur irgend\u00adwel\u00adche Sand\u00adwi\u00adches, und auch das bestimmt erst nach Son\u00adnen\u00adun\u00adter\u00adgang. Aber in Kabul gibt es eini\u00adge gute Restau\u00adrants, da k\u00f6n\u00adnen wir dann mal lecker essen gehen.\u201d<\/p>\n\n\n\n Nach dem Fr\u00fch\u00adst\u00fcck machen Inge und ich uns auf, die Stadt, die eini\u00adge Sehens\u00adw\u00fcr\u00addig\u00adkei\u00adten<\/a> zu bie\u00adten hat, zu erkunden.<\/p>\n\n\n\n In Herat scheint es, eben\u00adso wie in Tehe\u00adran, kei\u00adne Frau\u00aden zu geben.<\/p>\n\n\n\n \u00dcber\u00adall sehen wir nur M\u00e4n\u00adner, die trotz der irren Hit\u00adze mehr oder weni\u00adger volu\u00admi\u00adn\u00f6\u00adse Tur\u00adba\u00adne \u2013 oder sogar Fell\u00adkap\u00adpen \u2013 auf den K\u00f6p\u00adfen tra\u00adgen. Nur ein\u00admal sehen wir in der Fer\u00adne drei von einem jun\u00adgen Mann eskor\u00adtier\u00adte Frau\u00aden um eine Ecke huschen, von Kopf bis Fu\u00df ver\u00adh\u00fcllt in jene far\u00adbi\u00adgen Ganz\u00adk\u00f6r\u00adper\u00adschlei\u00ader, die \u2013 so haben wir es am Mor\u00adgen von Cathe\u00adri\u00adne gelernt \u2013 \u201eBur\u00adka<\/a>\u201d hei\u00ad\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Grau\u00aden\u00adhaft,\u201d sagt Inge, \u201edie m\u00fcs\u00adsen doch kurz vorm Ersti\u00adcken sein unter die\u00adsen Zeltplanen!\u201d<\/p>\n\n\n\n Ich nicke zustim\u00admend; der Schwei\u00df l\u00e4uft einem ja schon den R\u00fccken hin\u00adun\u00adter, wenn man, wie wir, blo\u00df im kurz\u00ad\u00e4rm\u00adli\u00adgen T\u2011Shirt und lan\u00adger Hose unter\u00adwegs ist\u2026<\/p>\n\n\n\n Nach\u00addem wir die alte Fes\u00adtung und die gro\u00ad\u00dfe Moschee (von au\u00dfen) beguckt haben, schlen\u00addern wir die \u201eShar \u2013 I \u2013 Nau\u201d hin\u00adun\u00adter, Herats Haupt\u00adstra\u00ad\u00dfe mit den meis\u00adten Gesch\u00e4ften.<\/p>\n\n\n\n Mit der mon\u00add\u00e4\u00adnen Ave\u00adnue im Her\u00adzen von Tehe\u00adran ist sie nicht zu ver\u00adglei\u00adchen, auch nicht mit dem Istan\u00adbu\u00adler Basar\u2026 \u00dcber die vier\u00adspu\u00adri\u00adge Stra\u00ad\u00dfe rollt nur alle f\u00fcnf, zehn Minu\u00adten ein Old\u00adti\u00admer, manch\u00admal auch ein betag\u00adter Bus oder ein bunt bemal\u00adter Last\u00adwa\u00adgen. Haupt\u00adver\u00adkehrs\u00admit\u00adtel schei\u00adnen aber klapp\u00adri\u00adge Fahr\u00adr\u00e4\u00adder zu sein.<\/p>\n\n\n\n Neben Werk\u00adst\u00e4t\u00adten und L\u00e4den mit Haus\u00adhalts\u00adwa\u00adren gibt es an der \u201eShar \u2013 I \u2013 Nau\u201d auch eini\u00adge Gesch\u00e4f\u00adte, deren Ange\u00adbot sich haupt\u00ads\u00e4ch\u00adlich an Tou\u00adris\u00adten richtet.<\/p>\n\n\n\n Dort gibt es mit ech\u00adten und unech\u00adten Halb\u00adedel\u00adstei\u00adnen reich besetz\u00adte Schmuck\u00adst\u00fc\u00adcke und Dol\u00adche, Was\u00adser\u00adpfei\u00adfen, Mes\u00adsing\u00adk\u00e4nn\u00adchen, \u2011tabletts und \u2011scha\u00adlen, klei\u00adne Tep\u00adpi\u00adche, Leder\u00adg\u00fcr\u00adtel und Taschen, au\u00dfer\u00addem die mit Bro\u00adkat-Bor\u00adten besetz\u00adten und mit Sei\u00adde gef\u00fct\u00adter\u00adten, bun\u00adten Samt\u00adwes\u00adten der Kuchi<\/a>-Noma\u00adden \u2013 und far\u00adbi\u00adge Bur\u00adkas sowie Blu\u00adsen, R\u00f6cke und Hosen aus dem in fei\u00adne Plis\u00adsee<\/a>-Fal\u00adten geleg\u00adten Burka-Stoff.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Igitt, fass mal an \u2013 ich glau\u00adbe, das ist zu allem \u00dcber\u00adfluss auch noch Kunstfaser!\u201d<\/p>\n\n\n\n Inge befin\u00adgert das Mate\u00adri\u00adal und stimmt mir zu: \u201eJa, bes\u00adten\u00adfalls ist es Vis\u00adko\u00adse, k\u00f6nn\u00adte aber Acryl sein. Und so etwas m\u00fcs\u00adsen die armen Frau\u00aden bei die\u00adsen Tem\u00adpe\u00adra\u00adtu\u00adren tragen!\u201d<\/p>\n\n\n\n Mit\u00adlei\u00addig sch\u00fct\u00adtelt sie den Kopf.<\/p>\n\n\n\n Da gefal\u00adlen uns die Kuchi-Wes\u00adten aus alten Samt\u2011, Sei\u00adden- und Bro\u00adkat\u00adstof\u00adfen weit\u00adaus bes\u00adser. K\u00f6r\u00adbe\u00adwei\u00adse ste\u00adhen sie in oder vor jedem der Sou\u00adve\u00adnir-Shops, und es dau\u00adert eine Wei\u00adle, bis ich eine gefun\u00adden habe, die mir bes\u00adser als alle ande\u00adren gef\u00e4llt. Und danach dau\u00adern die Ver\u00adhand\u00adlun\u00adgen \u00fcber ihren Preis noch ein\u00admal min\u00addes\u00adtens dop\u00adpelt so lange\u2026<\/p>\n\n\n\n Cathe\u00adri\u00adne hat\u00adte uns gesagt, dass Feil\u00adschen<\/a> der belieb\u00adtes\u00adte afgha\u00adni\u00adsche Volks\u00adsport sei, und sie hat nicht \u00fcbertrieben.<\/p>\n\n\n\n Es macht den H\u00e4nd\u00adlern ganz offen\u00adsicht\u00adlich so viel Spa\u00df, dass man den Ein\u00addruck hat, es gin\u00adge gar nicht in ers\u00adter Linie dar\u00adum, etwas zu kau\u00adfen oder zu ver\u00adkau\u00adfen \u2013 son\u00addern als gin\u00adge es hier um einen Wett\u00adbe\u00adwerb. Um eine Art von Schau\u00adspiel-Wett\u00adstreit, bei dem der gewinnt, der \u00fcber die (selbst\u00adver\u00adst\u00e4nd\u00adlich total unrea\u00adlis\u00adti\u00adschen) Vor\u00adschl\u00e4\u00adge des Ande\u00adren am lau\u00adtes\u00adten zu lachen ver\u00admag, der sei\u00adne H\u00e4n\u00adde (ob des viel zu hohen bzw. viel zu nied\u00adri\u00adgen Prei\u00adses) am \u00fcber\u00adzeu\u00adgends\u00adten ringt und die ent\u00adsetz\u00adli\u00adchen Fol\u00adgen die\u00adses (f\u00fcr ihn) rui\u00adn\u00f6\u00adsen Gesch\u00e4f\u00adtes am dra\u00adma\u00adtischs\u00adten dar\u00adstel\u00adlen kann.<\/p>\n\n\n\n Letzt\u00adlich erste\u00adhe ich mei\u00adne Wes\u00adte f\u00fcr etwa ein Drit\u00adtel des urspr\u00fcng\u00adlich genann\u00adten Prei\u00adses, eine l\u00e4cher\u00adlich gerin\u00adge Sum\u00adme f\u00fcr eine so kunst\u00advoll von Hand gear\u00adbei\u00adte\u00adte Tex\u00adti\u00adlie, aber ver\u00admut\u00adlich habe ich trotz\u00addem viel zu viel bezahlt. Der Ver\u00adk\u00e4u\u00adfer hat gemerkt, dass ich genau die\u00adse Wes\u00adte gern haben woll\u00adte \u2013 und damit hat\u00adte ich das Spiel schon verloren.<\/p>\n\n\n\n In einem ande\u00adren Laden kau\u00adfe ich ein hand\u00adli\u00adches Klapp\u00admes\u00adser mit einem Griff aus Horn mit Perl\u00admutt-Intar\u00adsi\u00aden, schlicht und ohne viel Schnick\u00adschnack, aber mit h\u00f6l\u00adlisch schar\u00adfer Klinge.<\/p>\n\n\n\n Dies\u00admal tue ich ganz unin\u00adter\u00ades\u00adsiert und so, als wol\u00adle ich lie\u00adber erst noch mal im n\u00e4chs\u00adten Laden gucken. Und sie\u00adhe da, die\u00adse Tak\u00adtik f\u00fchrt dazu, dass ich den Dolch f\u00fcr ein F\u00fcnf\u00adtel des urspr\u00fcng\u00adlich vom Laden\u00adin\u00adha\u00adber genann\u00adten Preis bekomme.<\/p>\n\n\n\n Inge kriegt das f\u00fcr die\u00adse Metho\u00adde erfor\u00adder\u00adli\u00adche Poker\u00adface nicht so gut hin, sie err\u00f6\u00adtet viel zu leicht. Aber sie ent\u00adwi\u00adckelt eine eige\u00adne Stra\u00adte\u00adgie: wenn der Ver\u00adk\u00e4u\u00adfer sei\u00adnen Preis nennt, f\u00e4ngt sie an zu kichern, als h\u00e4t\u00adte er einen wirk\u00adlich guten Witz gemacht.<\/p>\n\n\n\n Sei es, dass das die Afgha\u00adnen ver\u00adun\u00adsi\u00adchert, oder dass sie einer kichern\u00adden Blon\u00addi\u00adne ein\u00adfach nicht wider\u00adste\u00adhen k\u00f6n\u00adnen \u2013 mei\u00adne Freun\u00addin kriegt einen Leder\u00adg\u00fcr\u00adtel und eine sch\u00f6n ver\u00adzier\u00adte Mes\u00adsing\u00adscha\u00adle zum Schn\u00e4ppchenpreis.<\/p>\n\n\n\n Gegen Mit\u00adtag tre\u00adten wir den R\u00fcck\u00adweg in Rich\u00adtung Hotel an.<\/p>\n\n\n\n Wir sind zwar noch nicht beson\u00adders hung\u00adrig, aber der Durst macht uns zu schaf\u00adfen. Au\u00dfer\u00addem gibt es im Hotel Annehm\u00adlich\u00adkei\u00adten, die in die\u00adsem Teil der Welt schnell zu unwi\u00adder\u00adsteh\u00adli\u00adchen Ver\u00adlo\u00adckun\u00adgen wer\u00adden \u2013 leid\u00adlich sau\u00adbe\u00adre Toi\u00adlet\u00adten und eine Dusche mit (wenn auch sp\u00e4r\u00adlich) flie\u00ad\u00dfen\u00addem Wasser.<\/p>\n\n\n\n In einen letz\u00adten, ziem\u00adlich gro\u00ad\u00dfen Laden gehen wir aber dann doch noch hin\u00adein, weil es dort neben den \u00fcbli\u00adchen Silber\u2011, Mes\u00adsing- und Leder\u00adwa\u00adren (und den obli\u00adga\u00adto\u00adri\u00adschen Bur\u00adkas) auch noch mit Sti\u00adcke\u00adrei, Per\u00adlen und Spie\u00adgel\u00adchen ver\u00adzier\u00adte Klei\u00addungs\u00adst\u00fc\u00adcke gibt, wie wir sie aus Ham\u00adbur\u00adger Ori\u00adent-Shops ken\u00adnen. Vom leich\u00adten Hemd\u00adchen aus d\u00fcn\u00adner Baum\u00adwol\u00adle \u00fcber den bedruck\u00adten Rock mit Gl\u00f6ck\u00adchen bis hin zum bestick\u00adten Man\u00adtel aus stin\u00adken\u00addem Zie\u00adgen\u00adfell \u2013 die gan\u00adze Palet\u00adte des Hip\u00adpie-Cou\u00adture halt\u2026<\/p>\n\n\n\n Der Ver\u00adk\u00e4u\u00adfer, ein jun\u00adger Mann mit samt\u00adbrau\u00adnen Augen, hei\u00dft uns in flie\u00ad\u00dfen\u00addem Eng\u00adlisch will\u00adkom\u00admen. Ein gro\u00ad\u00dfer Ven\u00adti\u00adla\u00adtor auf dem Laden\u00adt\u00adre\u00adsen bewegt die war\u00adme Luft und ver\u00adschafft einem in der erbar\u00admungs\u00adlo\u00adsen Mit\u00adtags\u00adhit\u00adze die Illu\u00adsi\u00adon einer gewis\u00adsen Abk\u00fchlung.<\/p>\n\n\n\n In eini\u00adgen der Hem\u00adden, R\u00f6cken und Pump\u00adho\u00adsen, die wir uns anse\u00adhen, fin\u00adden sich Eti\u00adket\u00adten mit Fir\u00admen\u00adna\u00admen, die ich aus Ham\u00adbur\u00adger Indi\u00aden-L\u00e4den kenne.<\/p>\n\n\n\n Als ich Inge dar\u00adauf auf\u00admerk\u00adsam mache, freut sich der jun\u00adge Afgha\u00adne unge\u00admein, unse\u00adre Spra\u00adche zu h\u00f6ren:<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>You are from Ger\u00adma\u00adny, right? Whe\u00adre do you live in Ger\u00adma\u00adny \u2013 in Munich?\u201d<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>No, we are from Ham\u00adburg, \u201d ant\u00adwor\u00adte ich.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Ah, Ham\u00adburg\u2026 I heard that it is a beau\u00adtiful city. I never was in Ham\u00adburg, but I was in Munich \u2013 two times. A very beau\u00adtiful city, too. I loved the \u201aEng\u00adlish Garden\u2019!\u201d<\/p>\n\n\n\n Er strahlt bei der offen\u00adsicht\u00adlich sch\u00f6\u00adnen Erinnerung.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>You are doing export busi\u00adness with Germany?\u201d<\/p>\n\n\n\n Ich deu\u00adte auf das deutsch beschrif\u00adte\u00adte Labels im Bund eines mit Spie\u00adgeln bestick\u00adten Rocks, den ich gera\u00adde in der Hand habe.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Yes, my who\u00adle fami\u00adly is in the export bui\u00adsiness, not only with Ger\u00adma\u00adny. One of my brot\u00adhers is living in Munich, a cou\u00adsin in Fran\u00adfurt, and ano\u00adther cou\u00adsin in London.\u201d<\/p>\n\n\n\n Er sieht sehn\u00ads\u00fcch\u00adtig aus, als er sei\u00adne im Aus\u00adland leben\u00adden Ver\u00adwand\u00adten erw\u00e4hnt. Armer Kerl, den\u00adke ich \u2013 die las\u00adsen \u2019s kra\u00adchen im \u201eGol\u00adde\u00adnen Wes\u00adten\u201d, aber dich hat dei\u00adne Fami\u00adlie dazu ver\u00addon\u00adnert, den weni\u00adgen Tou\u00adris\u00adten, die in Herat Sta\u00adti\u00adon machen, Pump\u00adho\u00adsen und Was\u00adser\u00adpfei\u00adfen anzudrehen\u2026<\/p>\n\n\n\n Inge hat der\u00adweil eine gift\u00adgr\u00fc\u00adne Bur\u00adka aus dem Regal genommen.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Die Far\u00adbe steht dir nicht,\u201d tei\u00adle ich ihr mit \u2013 und kor\u00adri\u00adgie\u00adre mich im n\u00e4chs\u00adten Moment grin\u00adsend selbst: \u201eQuatsch, die Far\u00adbe ist da eigent\u00adlich egal \u2013 unter dem Teil sieht man dich<\/em> ja gar nicht mehr.\u201d<\/p>\n\n\n\n Sie dreht und wen\u00addet den unf\u00f6r\u00admi\u00adgen Sack.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Wie zieht man so ein Ding denn an? Ein\u00adfach \u00fcberst\u00fclpen?\u201d<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Ja klar \u2013 stell dir vor, du dir ziehst dir einen Kar\u00adtof\u00adfel\u00adsack \u00fcber den Kopf.\u201d<\/p>\n\n\n\n Ich neh\u00adme eine kobalt\u00adblaue Bur\u00adka aus dem Regal und suche die \u00d6ff\u00adnung. \u201eMan muss halt nur drauf ach\u00adten, dass die\u00adser klei\u00adne geh\u00e4\u00adkel\u00adte Grill vorn ist \u2013 sonst sieht man gar nix mehr\u2026\u201d<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Try it, try it!\u201d ermun\u00adtert mich der Ladenbesitzer.<\/p>\n\n\n\n Ich ste\u00adcke mei\u00adnen Kopf in den dunk\u00adlen Sack und las\u00adse den Stoff an mir her\u00adun\u00adter fallen.<\/p>\n\n\n\n Oben in dem tex\u00adti\u00adlen Unge\u00adt\u00fcm befin\u00addet sich eine Art ein\u00adge\u00adar\u00adbei\u00adte\u00adte Kap\u00adpe, die fest auf dem Kopf sitzt. Der klei\u00adne \u201eGrill\u201d vor mei\u00adnen Augen besteht aus einer von klei\u00adnen L\u00f6chern durch\u00adbro\u00adche\u00adnen H\u00e4kel\u00adar\u00adbeit<\/a> und erlaubt nur einen ver\u00adschwom\u00adme\u00adnen Blick auf das, was sich direkt vor mir befindet.<\/p>\n\n\n\n Mein Sicht\u00adfeld ist stark ein\u00adge\u00adschr\u00e4nkt; was rechts und links von mir pas\u00adsiert, ent\u00adzieht sich mei\u00adner Kennt\u00adnis, und um einen mei\u00adner eige\u00adnen F\u00fc\u00dfe zu sehen, muss ich die Stoff\u00admas\u00adsen vor der Brust zusam\u00admen\u00adraf\u00adfen, mich weit nach vorn beu\u00adgen und gleich\u00adzei\u00adtig den Fu\u00df vorschieben.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Wer sich die\u00adse Kla\u00admot\u00adte aus\u00adge\u00addacht hat, soll auf Ewig in der isla\u00admi\u00adschen H\u00f6l\u00adle schmo\u00adren \u2013 falls es die nicht gibt, soll\u00adte sie zu die\u00adsem Zweck erfun\u00adden wer\u00adden,\u201d erkl\u00e4\u00adre ich Inge, die ich irgend\u00adwo rechts von mir ver\u00admu\u00adte, grim\u00admig. Mei\u00adne Stim\u00adme klingt dumpf.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Ich kann nicht sehen, was rechts oder links von mir geschieht, habe weder die Erde noch den Him\u00admel im Blick\u2026 Und nicht nur mei\u00adne Sicht, auch mei\u00adne Beweg\u00adlich\u00adkeit ist extrem ein\u00adge\u00adschr\u00e4nkt. Das ist ein tex\u00adti\u00adler Frau\u00aden\u00adknast, in dem du jeder Bedro\u00adhung hilf\u00adlos aus\u00adge\u00adlie\u00adfert bist \u2013 du kannst einem auf\u00addring\u00adli\u00adchen Bl\u00f6d\u00admann kei\u00adnen Hieb auf die Nase oder Tritt in die Weich\u00adtei\u00adle ver\u00adpas\u00adsen, und weg\u00adren\u00adnen kannst du erst recht nicht!\u201d<\/p>\n\n\n\n Jetzt beschl\u00e4gt auch noch mei\u00adne Bril\u00adle. Ich will sie mir von der Nase neh\u00admen und ver\u00adhed\u00adde\u00adre mich mit der Hand im Stoff, das Kopf\u00adteil der Bur\u00adka ver\u00adrutscht, und nun sehe ich gar nichts mehr. Es ist hei\u00df und muf\u00adfig unter dem bl\u00f6\u00adden Sack, und ich rin\u00adge nach Luft.<\/p>\n\n\n\n Eigent\u00adlich nei\u00adge ich nicht zu Klaus\u00adtro\u00adpho\u00adbie, aber als ich mit den H\u00e4n\u00adden in den Fal\u00adten fest\u00adste\u00adcke und das Teil nicht schnell genug wie\u00adder los\u00adwer\u00adde, bin ich einer Panik-Atta\u00adcke nahe.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Argh \u2013 Hil\u00adfe! Ich will hier raus!\u201d<\/p>\n\n\n\n Mit Inges Hil\u00adfe gelingt es schlie\u00df\u00adlich, mir die ver\u00addreh\u00adte Bur\u00adka auszuziehen.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>This is not a dress, it is a tor\u00adtu\u00adre!\u201d fau\u00adche ich den jun\u00adgen Afgha\u00adnen w\u00fctend an.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Bur\u00adkas are terrible!\u201d<\/p>\n\n\n\n Zu unse\u00adrer \u00dcber\u00adra\u00adschung stimmt er mir zu.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Yes, they are,\u201d sagt er und schaut uns trau\u00adrig an.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Becau\u00adse of this\u201d \u2013 er deu\u00adtet ver\u00ad\u00e4cht\u00adlich auf die am Boden lie\u00adgen\u00adde Bur\u00adka \u2013 \u201eI will never marry.\u201d<\/p>\n\n\n\n Inge sieht ihn fra\u00adgend an.<\/p>\n\n\n\n Wenn er eine afgha\u00adni\u00adsche Frau hei\u00adra\u00adten w\u00fcr\u00adde, erz\u00e4hlt er, dann bek\u00e4\u00adme er sie erst nach der Hoch\u00adzeit zu sehen \u2013 vor\u00adher bek\u00e4\u00adme er sie nur in vol\u00adler Bur\u00adka-Ver\u00admum\u00admung zu Gesicht.<\/p>\n\n\n\n Und das sei noch gar nicht das Schlimms\u00adte, f\u00e4hrt er fort, denn vie\u00adle Afgha\u00adnin\u00adnen w\u00e4ren sehr h\u00fcbsch, und sei\u00adne Mut\u00adter \u2013 die f\u00fcr das Aus\u00adsu\u00adchen der Br\u00e4u\u00adte ihrer S\u00f6h\u00adne zust\u00e4n\u00addig sei \u2013 w\u00fcr\u00adde bestimmt kei\u00adne h\u00e4ss\u00adli\u00adche Frau f\u00fcr ihn aus\u00adw\u00e4h\u00adlen. Aber wenn zwei Men\u00adschen den Rest ihres Lebens gemein\u00adsam ver\u00adbrin\u00adgen woll\u00adten, dann soll\u00adten sie sich auch mit\u00adein\u00adan\u00adder unter\u00adhal\u00adten k\u00f6n\u00adnen, soll\u00adten gemein\u00adsa\u00adme Inter\u00ades\u00adsen und Pl\u00e4\u00adne haben\u2026 Lei\u00adder sei mit sei\u00adner Braut vor der Hei\u00adrat zu reden<\/em> eben\u00adso strikt ver\u00adbo\u00adten, wie sie ohne Bur\u00adka zu sehen \u2013 wie k\u00f6n\u00adne er da wis\u00adsen, ob es die \u201eRich\u00adti\u00adge\u201d ist?<\/p>\n\n\n\n Wir sind verbl\u00fcfft.<\/p>\n\n\n\n Ein sol\u00adches State\u00adment haben wir von einem tra\u00addi\u00adtio\u00adnell geklei\u00adde\u00adten Afgha\u00adnen \u2013 in die\u00adsem ver\u00adschla\u00adfe\u00adnen St\u00e4dt\u00adchen am Rand der W\u00fcs\u00adte \u2013 wirk\u00adlich nicht erwartet.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Glaubst du, der meint das ernst? Oder ist das blo\u00df eine cle\u00adve\u00adre Metho\u00adde, Frau\u00aden aus dem Wes\u00adten auf\u00adzu\u00adrei\u00ad\u00dfen \u2013 weil die sol\u00adche Spr\u00fc\u00adche nat\u00fcr\u00adlich unheim\u00adlich toll fin\u00adden?\u201d fragt Inge.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Kei\u00adne Ahnung.\u201d Ich zucke mit den Schultern.<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Ich mei\u00adne, er war immer\u00adhin schon im Wes\u00adten \u2013 hat also schon ein biss\u00adchen was Ande\u00adres ken\u00adnen gelernt als die afgha\u00adni\u00adschen Sit\u00adten und Gebr\u00e4uche.\u201d<\/p>\n\n\n\n Ob denn alle Frau\u00aden in Afgha\u00adni\u00adstan Bur\u00adka tr\u00fc\u00adgen, fra\u00adge ich ihn, denn ich h\u00e4t\u00adte geh\u00f6rt, dass es in Kabul auch unver\u00adh\u00fcll\u00adte Frau\u00aden g\u00e4be, \u00c4rz\u00adtin\u00adnen, weib\u00adli\u00adche Inge\u00adneu\u00adre, Stu\u00adden\u00adtin\u00adnen an der Universit\u00e4t\u2026<\/p>\n\n\n\n Er nickt.<\/p>\n\n\n\n Ja, die g\u00e4be es, und in den klei\u00adnen D\u00f6r\u00adfern der Pro\u00advinz w\u00fcr\u00adden die Frau\u00aden auch kei\u00adne Bur\u00adka tra\u00adgen. Ich h\u00e4t\u00adte ja gera\u00adde selbst erlebt, wie sehr die\u00adses Klei\u00addungs\u00adst\u00fcck einen behin\u00addern w\u00fcr\u00adde, des\u00adhalb k\u00e4me es f\u00fcr Frau\u00aden vom Lan\u00adde, die viel k\u00f6r\u00adper\u00adlich arbei\u00adten, nicht in Fra\u00adge. Und auch bei den Noma\u00adden\u00adst\u00e4m\u00admen in den Ber\u00adgen und in der W\u00fcs\u00adte sei\u00aden die Frau\u00aden unver\u00adschlei\u00adert, schon immer.<\/p>\n\n\n\n Aber lei\u00adder \u2013 jetzt hat er wie\u00adder die\u00adsen trau\u00adri\u00adgen Dackel\u00adblick \u2013 sei er ein Spross einer der ange\u00adse\u00adhens\u00adten Tadschi\u00adken<\/a>-Fami\u00adli\u00aden in Herat, und dass w\u00fcr\u00adde den Kreis der f\u00fcr ihn in Fra\u00adge kom\u00admen\u00adden Frau\u00aden doch sehr einschr\u00e4nken.<\/p>\n\n\n\n Er k\u00f6n\u00adne nun mal kei\u00adne ein\u00adfa\u00adche Frau vom Lan\u00adde hei\u00adra\u00adten, eine Haza\u00adra<\/a> wom\u00f6g\u00adlich, oder eine Pasch\u00adtu\u00adnin<\/a>. In einem sol\u00adchen Fall w\u00fcr\u00adde sei\u00adne Fami\u00adlie ihn ver\u00adsto\u00ad\u00dfen, und ohne Clan im R\u00fccken sei man ein Nichts in Afgha\u00adni\u00adstan \u2013 da h\u00e4t\u00adte er ja genau\u00adso gut Brit\u00adta hei\u00adra\u00adten k\u00f6nnen\u2026<\/p>\n\n\n\n \u201e<\/span>Brit\u00adta?\u201d fra\u00adgen Inge und ich wie aus einem Mund.<\/p>\n\n\n\n Und so erfah\u00adren wir die Geschich\u00adte sei\u00adner gro\u00ad\u00dfen Lie\u00adbe \u2013 aus dem fer\u00adnen D\u00e4ne\u00admark. Auf der Durch\u00adrei\u00adse war sie, so wie wir, und kam in sei\u00adnen Laden, weil sie einen Sil\u00adber\u00adring kau\u00adfen woll\u00adte. Und dann blieb sie zwei Mona\u00adte in Herat\u2026 Im Jahr dar\u00adauf tra\u00adfen sie sich in M\u00fcn\u00adchen, und im drit\u00adten Jahr war sie wie\u00adder sechs Wochen lang in Herat, wo er ihr ein Zim\u00admer besorgt hat\u00adte. Aber im vier\u00adten Jahr kam Brit\u00adta nicht wie\u00adder, und sei\u00adne Brie\u00adfe nach Arhus blie\u00adben unbeantwortet.<\/p>\n\n\n\n Wahr\u00adschein\u00adlich, sagt er tap\u00adfer l\u00e4chelnd, hat sie einen guten d\u00e4ni\u00adschen Mann gefunden.<\/p>\n\n\n\n Die Geschich\u00adte ist fast zu herz\u00ader\u00adgrei\u00adfend, um wahr zu sein, aber dann holt er ein Album her\u00advor, in das er Fotos ein\u00adge\u00adklebt hat, Brie\u00adfe, Tickets und Zettelchen.<\/p>\n\n\n\n Eine lachen\u00adde jun\u00adge Frau mit blon\u00adden Haa\u00adren ist auf den Bil\u00addern neben ihm zu sehen, auf einem \u2013 wohl in M\u00fcn\u00adchen auf\u00adge\u00adnom\u00admen \u2013 dr\u00fcckt sie ihm sogar ein K\u00fcss\u00adchen auf die Wan\u00adge. Die Brie\u00adfe sind in eng\u00adlisch, die Schrift ist rund und gera\u00adde wie die einer ordent\u00adli\u00adchen Siebtkl\u00e4sslerin.<\/p>\n\n\n\n Wir ver\u00adab\u00adschie\u00adden uns von unse\u00adrem afgha\u00adni\u00adschen Romeo \u2013 der \u00fcbri\u00adgens Moham\u00admad hei\u00dft \u2013 und wan\u00addern zur\u00fcck zum Hotel, nicht ohne ver\u00adspro\u00adchen zu haben, dass wir bald wiederkommen.<\/p>\n\n\n\n Denn wir wer\u00adden ja eini\u00adge Tage blei\u00adben, hier in Herat.<\/p>\n\n\n\n 1. Sep\u00adtem\u00adber Als ich am Mor\u00adgen aus tie\u00adfem, einer Voll\u00adnar\u00adko\u00adse \u00e4hn\u00adli\u00adchen Schlaf erwa\u00adche, sehe ich als Ers\u00adtes an der Fens\u00adter\u00adklap\u00adpe \u00fcber mir einen maus\u00adgro\u00ad\u00dfen Ali\u00aden sit\u00adzen. \u201eVer\u00addammt \u2013 ich h\u00e4t\u00adte die\u00adses Zeugs echt nicht rau\u00adchen sol\u00adlen. Ich seh\u2019 schon klei\u00adne gr\u00fc\u00adne M\u00e4nn\u00adchen,\u201d kr\u00e4ch\u00adze ich, w\u00e4h\u00adrend ich nach mei\u00adner Bril\u00adle tas\u00adte, ohne den Blick von dem \u2026 10. Selbst\u00adver\u00adsuch mit tex\u00adti\u00adlem Frau\u00aden\u00adknast<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":183,"menu_order":10,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2088","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2088","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2088"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2088\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2096,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2088\/revisions\/2096"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2088"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
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