define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":232,"date":"2014-06-01T21:02:15","date_gmt":"2014-06-01T19:02:15","guid":{"rendered":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=232"},"modified":"2019-01-11T14:34:25","modified_gmt":"2019-01-11T13:34:25","slug":"8-afghanische-kavaliere","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=232","title":{"rendered":"8. Afghanische Kavaliere"},"content":{"rendered":"
29. August<\/p>\n
Am Mor\u00adgen steht der Ver\u00adkehr auf der von Stein\u00adschlag blo\u00adckier\u00adten Berg\u00adstra\u00ad\u00dfe immer noch.<\/p>\n
Rolf spen\u00addiert pro Pas\u00adsa\u00adgier ein klei\u00adnes Sch\u00e4l\u00adchen Was\u00adser aus dem Trink\u00adwas\u00adser\u00adtank f\u00fcr eine mor\u00adgend\u00adli\u00adche Kat\u00adzen\u00adw\u00e4\u00adsche, und danach unter\u00adneh\u00admen wir Frau\u00aden eine Wan\u00adde\u00adrung in das aus\u00adge\u00adtrock\u00adne\u00adte Fluss\u00adtal neben der Stre\u00adcke. Wir stol\u00adpern durch das Ger\u00f6ll, bis wir eine mit B\u00fcschen bewach\u00adse\u00adne Sen\u00adke fin\u00adden, <\/span>wo es m\u00f6g\u00adlich ist, sich hin\u00adter den Str\u00e4u\u00adchern f\u00fcr (mitt\u00adler\u00adwei\u00adle\u2026) drin\u00adgend not\u00adwen\u00addi\u00adge Ver\u00adrich\u00adtun\u00adgen hin\u00adzu\u00adho\u00adcken \u2013 w\u00e4h\u00adrend die ande\u00adren Mit\u00adfah\u00adre\u00adrin\u00adnen \u201eWache stehen\u201d.<\/p>\n Auf dem Weg zur\u00fcck zum 608 begeg\u00adnet uns ein mun\u00adter schwat\u00adzen\u00addes Gr\u00fcpp\u00adchen von Frau\u00aden in leuch\u00adtend far\u00adbi\u00adgen Saris, die sehr wahr\u00adschein\u00adlich aus dem sel\u00adben Grund hier unter\u00adwegs sind.<\/p>\n Sie haben Taschen, K\u00f6r\u00adbe und sogar klei\u00adne Was\u00adser\u00adkr\u00fc\u00adge dabei, und pl\u00f6tz\u00adlich ist es mir der Gedan\u00adke an das Klo\u00adpa\u00adpier unan\u00adge\u00adnehm, das wir hin\u00adter dem Geb\u00fcsch zur\u00fcck\u00adge\u00adlas\u00adsen haben. Zwar haben wir unse\u00adre Hin\u00adter\u00adlas\u00adsen\u00adschaf\u00adten not\u00add\u00fcrf\u00adtig mit Stein\u00adchen bedeckt, aber trotz\u00addem machen wir mit unse\u00adren euro\u00adp\u00e4i\u00adschen Toi\u00adlet\u00adten\u00adge\u00adwohn\u00adhei\u00adten nun mal mehr Dreck als die\u00adse Frau\u00aden \u2013 aus Paki\u00adstan, ver\u00admu\u00adtet Cathe\u00adri\u00adne \u2013 die kein Klo\u00adpa\u00adpier, son\u00addern nur einen Krug Was\u00adser<\/a> brauchen.<\/p>\n Wer wei\u00df denn schon, wann es in die\u00adser aus\u00adge\u00addorr\u00adten Gegend mal wie\u00adder so kr\u00e4f\u00adtig reg\u00adnet, dass sich die von uns in der Land\u00adschaft ver\u00adteil\u00adten Papier\u00adfet\u00adzen aufl\u00f6sen?<\/p>\n Zum Fr\u00fch\u00adst\u00fcck gibt es Kaf\u00adfee, Tee und M\u00fcs\u00adli mit H\u2011Milch, und dann ver\u00adk\u00fcn\u00addet ein Hup\u00adkon\u00adzert die freu\u00addi\u00adge Nach\u00adricht \u2013 es geht end\u00adlich weiter!<\/p>\n Lang\u00adsam setzt sich die Fahr\u00adzeug\u00adko\u00adlon\u00adne in Bewe\u00adgung, vor\u00adbei an eini\u00adgen LKWs, deren Fah\u00adrer wohl Pro\u00adble\u00adme haben, ihre Kis\u00adten nach der lan\u00adgen Zwangs\u00adpau\u00adse wie\u00adder zum Lau\u00adfen zu kriegen.<\/p>\n Am fr\u00fc\u00adhen Abend errei\u00adchen wir Mas\u00adhad<\/a>, wo Rolf einen Cam\u00adping\u00adplatz ansteuert.<\/p>\n Der ist wie eine Oase in die\u00adsem bis\u00adlang eher uner\u00adfreu\u00adli\u00adchen (und anschei\u00adnend nur von unfreund\u00adli\u00adchen M\u00e4n\u00adnern bewohn\u00adtem) Land \u2013 das umz\u00e4un\u00adte Gel\u00e4n\u00adde ist gr\u00fcn und gepflegt wie ein klei\u00adner Park, es gibt flie\u00ad\u00dfend Was\u00adser und sani\u00adt\u00e4\u00adre Anla\u00adgen von akzep\u00adta\u00adbler Qua\u00adli\u00adt\u00e4t und Sau\u00adber\u00adkeit, und die Wagen, die zwi\u00adschen den schat\u00adten\u00adspen\u00adden\u00adden Allee\u00adb\u00e4u\u00admen par\u00adken, sehen aus wie die auf dem Park\u00adplatz vor der Sul\u00adtan-Ahmet-Moschee in Istanbul.<\/p>\n Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich tref\u00adfen wir hier zwei M\u00fcnch\u00adner wie\u00adder, die ihren ver\u00adbeul\u00adten Ford Tran\u00adsit dort ste\u00adhen hat\u00adten, als auch wir in der Stadt am Gol\u00adde\u00adnen Horn waren\u2026 Und bei den Wasch\u00adr\u00e4u\u00admen l\u00e4uft mir doch tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich die Kana\u00addie\u00adrin aus dem Hos\u00adtel \u00fcber den Weg, die mit ihrem Freund zusam\u00admen mit \u00f6ffent\u00adli\u00adchen Ver\u00adkehrs\u00admit\u00adteln unter\u00adwegs nach Nepal ist!<\/p>\n Ein\u00adzi\u00adger Wer\u00admuts\u00adtrop\u00adfen ist, dass es hier kein Restau\u00adrant, kei\u00adne Cafe\u00adte\u00adria, nicht ein\u00admal einen klei\u00adnen Shop gibt. Denn obwohl uns allen der Magen knurrt \u2013 heu\u00adte gab es nicht ein\u00admal ein aus Reis, ran\u00adzi\u00adger But\u00adter und Zwie\u00adbeln bestehen\u00addes ira\u00adni\u00adsches Fern\u00adfah\u00adrer-Essen \u2013, hat Nie\u00admand von uns Lust, jetzt noch in die Stadt zu gehen und nach etwas Der\u00adar\u00adti\u00adgem zu suchen.<\/p>\n Also wird mit dem impro\u00advi\u00adsiert, was im 608 vor\u00adhan\u00adden ist, und es gibt Instant-Br\u00fc\u00adhe, Voll\u00adkorn\u00adreis und Kn\u00e4\u00adcke\u00adbrot. Nicht wirk\u00adlich befrie\u00addi\u00adgend, aber bes\u00adser als gar nichts. Rolf und Cathe\u00adri\u00adne wecken uns zei\u00adtig, denn unser Fah\u00adrer will beim Kon\u00adsu\u00adlat sein, sobald es sei\u00adne Pfor\u00adten \u00f6ff\u00adnet. Auf der Fahrt dort\u00adhin erkl\u00e4rt er uns, dass wir die Visa, gegen Zah\u00adlung einer klei\u00adnen, zus\u00e4tz\u00adli\u00adchen \u201eGeb\u00fchr\u201d, auch heu\u00adte noch bekom\u00admen k\u00f6nn\u00adten. Aber die Aus\u00adfer\u00adti\u00adgung der f\u00fcr den Bus not\u00adwen\u00addi\u00adgen Papie\u00adre wer\u00adde ohne\u00adhin min\u00addes\u00adtens einen Tag in Anspruch neh\u00admen, und dar\u00adan w\u00fcr\u00adde auch kein Bak\u00adschisch etwas \u00e4ndern.<\/p>\n Nach\u00addem wir im Kon\u00adsu\u00adlat alle Vor\u00addru\u00adcke aus\u00adge\u00adf\u00fcllt haben, die uns ein schlecht gelaun\u00adter Schnurr\u00adbart\u00adtr\u00e4\u00adger in zer\u00adschlis\u00adse\u00adner Uni\u00adform vor die Nase knallt, und auch Rolf mit sei\u00adnem Papier\u00adkrieg fer\u00adtig ist, fah\u00adren wir zum Cam\u00adping\u00adplatz zur\u00fcck.<\/p>\n Unter\u00adwegs wird ein Stopp bei einer Rei\u00adhe von Lebens\u00admit\u00adtel\u00adge\u00adsch\u00e4f\u00adten ein\u00adge\u00adlegt, deren Aus\u00adla\u00adgen \u00fcber\u00adquel\u00adlen vor kna\u00adcki\u00adgem Gem\u00fc\u00adse in leuch\u00adten\u00adden Farben.<\/p>\n \u201e<\/span>Dar\u00adling, ich den\u00adke, es geht schnel\u00adler, wenn Ulli und ich das Ein\u00adkau\u00adfen erle\u00addi\u00adgen,\u201d sagt Rolf zu Cathe\u00adri\u00adne. \u201eAlso \u2013 was sol\u00adlen wir holen?\u201d<\/p>\n Bela\u00adden mit Gem\u00fc\u00adse aller Art, Fla\u00adden\u00adbrot und Zie\u00adgen\u00adk\u00e4\u00adse kom\u00admen die bei\u00adden M\u00e4n\u00adner zur\u00fcck, und auf dem Cam\u00adping\u00adplatz betei\u00adli\u00adgen sich alle Rei\u00adsen\u00adden an der Her\u00adstel\u00adlung einer gan\u00adzen Wan\u00adne voll bun\u00adten Salats. End\u00adlich gibt es mal wie\u00adder etwas Fri\u00adsches, nicht zu wei\u00adcher Pam\u00adpe Zerkochtes!<\/p>\n \u201e<\/span>Wer will, kann jetzt nat\u00fcr\u00adlich die Stadt besich\u00adti\u00adgen,\u201d erkl\u00e4rt Rolf, als wir papp\u00adsatt und zufrie\u00adden im Kreis auf dem Rasen sitzen.<\/p>\n \u201e<\/span>Aber ich sage euch eins: von der Sor\u00adte ver\u00adna\u00adgel\u00adte Holz\u00adk\u00f6p\u00adpe, wie wir sie beim Ver\u00adlas\u00adsen Tehe\u00adrans erlebt haben, wim\u00admelt es hier nur so. In Mas\u00adhad befin\u00addet sich n\u00e4m\u00adlich das Grab\u00admal von irgend so einem beson\u00adders wich\u00adti\u00adgen Imam<\/a>, und des\u00adhalb pil\u00adgern s\u00e4mt\u00adli\u00adche beson\u00adders from\u00admen Schii\u00adten aus dem gan\u00adzen Land hier\u00adher. Nat\u00fcr\u00adlich auch die ganz beson\u00adders fana\u00adtisch-aggres\u00adsi\u00adven, die zum Bei\u00adspiel der Mei\u00adnung sind, dass schon die Bli\u00adcke von Ungl\u00e4u\u00adbi\u00adgen ihre Moschee irgend\u00adwie ent\u00adwei\u00adhen\u2026 Den Damen emp\u00adfeh\u00adle ich w\u00e4rms\u00adtens, Sight\u00adsee\u00ading hier nur als Grup\u00adpe \u2013 und nur mit Kopf\u00adtuch \u2013 zu machen!\u201d<\/p>\n Es zeigt sich, dass weder die Damen noch die Her\u00adren unse\u00adrer Rei\u00adse\u00adgrup\u00adpe dar\u00adan inter\u00ades\u00adsiert sind, die Stadt Mas\u00adhad (ara\u00adbisch: \u201eOrt des M\u00e4r\u00adty\u00adrers\u201d) bes\u00adser ken\u00adnen zu lernen.<\/p>\n \u201e<\/span>Mei\u00adner Mei\u00adnung nach ist das Bes\u00adte an Mas\u00adhad die\u00adser Cam\u00adping\u00adplatz und die Tat\u00adsa\u00adche, dass die n\u00e4chs\u00adte Sta\u00adti\u00adon die Gren\u00adze zu Afgha\u00adni\u00adstan ist\u2026 Wir sind jetzt schon seit vier Tagen in Per\u00adsi\u00aden, und mir per\u00ads\u00f6n\u00adlich reicht das voll\u00adkom\u00admen,\u201d bemerkt Anna, und alle nicken beif\u00e4llig.<\/p>\n Wir ver\u00adbrin\u00adgen den Rest des Tages auf dem idyl\u00adli\u00adschen Campingplatz.<\/p>\n Ich wasche mei\u00adne Haa\u00adre und ein paar Klei\u00addungs\u00adst\u00fc\u00adcke, r\u00e4u\u00adme mal wie\u00adder mei\u00adnen Kof\u00adfer auf und schrei\u00adbe Briefe.<\/p>\n Abends gibt den rest\u00adli\u00adchen Salat, Fla\u00adden\u00adbrot und Zie\u00adgen\u00adk\u00e4\u00adse. Rela\u00adtiv zei\u00adtig schl\u00fcp\u00adfen wir in unse\u00adre Schlaf\u00ads\u00e4\u00adcke, denn auch mor\u00adgen fr\u00fch wol\u00adlen wir unter den ers\u00adten Besu\u00adchern des Afgha\u00adni\u00adsche Kon\u00adsu\u00adlats sein. Das Abho\u00adlen der f\u00fcr den 608 erfor\u00adder\u00adli\u00adchen Papie\u00adre und unse\u00adrer Visa am Mor\u00adgen ist eine Sache von nicht ein\u00admal f\u00fcnf\u00adzehn Minuten.<\/p>\n W\u00e4h\u00adrend er den Bus aus der Stadt her\u00adaus steu\u00adert, erl\u00e4u\u00adtert Rolf, was uns an der ira\u00adnisch-afgha\u00adni\u00adschen Gren\u00adze erwartet.<\/p>\n \u201e<\/span>Also, bei den Per\u00adsern gibt es eine inter\u00ades\u00adsan\u00adte Aus\u00adstel\u00adlung, wo sie \u00fcber\u00adall schon Haschisch in Autos und Gep\u00e4ck\u00adst\u00fc\u00adcken gefun\u00adden haben. Falls ihr Zeit habt, guckt euch die ruhig mal an, ist echt fas\u00adzi\u00adnie\u00adrend, auf was f\u00fcr Ideen man\u00adche Leu\u00adte da so gekom\u00admen sind\u2026 Die\u00adse Schau\u00adk\u00e4s\u00adten sind nat\u00fcr\u00adlich als Abschre\u00adckung f\u00fcr Rei\u00adsen\u00adde gedacht, die aus Afgha\u00adni\u00adstan kom\u00admen und zur\u00fcck nach Euro\u00adpa wol\u00adlen, aber glaubt ja nicht, dass wir des\u00adhalb weni\u00adger miss\u00adtrau\u00adisch be\u00e4ugt wer\u00adden! Die Zoll\u00adhan\u00adsel wis\u00adsen zwar auch, dass nur ein kom\u00adplett Schwach\u00adsin\u00adni\u00adger ver\u00adsu\u00adchen w\u00fcr\u00adde, Dope quer durch den Iran und dann nach<\/em> Afgha\u00adni\u00adstan zu schmug\u00adgeln, aber wenn sie mei\u00adnen, du benimmst dich nicht respekt\u00advoll genug, las\u00adsen sie trotz\u00addem die Pas\u00adsa\u00adgie\u00adre eines gan\u00adzen Rei\u00adse\u00adbus\u00adses Kof\u00adfer aus\u00adpa\u00adcken. Also, nicht ver\u00adges\u00adsen: immer h\u00f6f\u00adlich, immer l\u00e4cheln!\u201d<\/p>\n \u201e<\/span>Was die afgha\u00adni\u00adsche Sei\u00adte angeht,\u201d f\u00e4hrt unser Fah\u00adrer fort, \u201eda wird es total unbe\u00adre\u00adchen\u00adbar. Afgha\u00adni\u00adstan<\/a> ist ein noch \u00e4rme\u00adres Land als Per\u00adsi\u00aden, des\u00adhalb ver\u00adan\u00adstal\u00adten die auch die\u00adsen Visa-Zir\u00adkus, um ein biss\u00adchen Geld in ihre Staats\u00adkas\u00adse zu krie\u00adgen. Man sieht das auch gleich, an den maro\u00adden Geb\u00e4u\u00adden und an den Uni\u00adfor\u00admen der Z\u00f6ll\u00adner\u2026 Aber das d\u00fcrft ihr sie auf gar kei\u00adnen Fall sp\u00fc\u00adren las\u00adsen, da sind die m\u00e4ch\u00adtig emp\u00adfind\u00adlich. Die sind bet\u00adtel\u00adarm und kor\u00adrupt bis in die Kno\u00adchen, aber nichts\u00addes\u00adto\u00adtrotz unge\u00admein stolz.\u201d<\/p>\n Bei ira\u00adni\u00adschen Zoll geht es dies\u00admal \u00fcber\u00adra\u00adschend schnell, so schnell, dass ich es gera\u00adde noch schaf\u00adfe, die Toi\u00adlet\u00adte zu fin\u00adden und kurz dar\u00adin zu ver\u00adschwin\u00adden, denn ich habe \u2013 aus\u00adge\u00adrech\u00adnet! \u2013 just an die\u00adsem Mor\u00adgen mei\u00adne Peri\u00adode gekriegt. F\u00fcr die von Rolf beschrie\u00adbe\u00adne \u201eAus\u00adstel\u00adlung\u201d habe ich daher kei\u00adnen Blick \u00fcbrig.<\/p>\n Als ich wie\u00adder aus dem \u00d6rt\u00adchen her\u00adaus\u00adkom\u00adme, haben die Ande\u00adren schon nach mir zu suchen begon\u00adnen; unser Fah\u00adrer scheint zu bef\u00fcrch\u00adten, dass die per\u00adsi\u00adschen Z\u00f6ll\u00adner sich doch noch ein paar Schi\u00adka\u00adnen ein\u00adfal\u00adlen las\u00adsen, wenn wir uns l\u00e4n\u00adger hier auf\u00adhal\u00adten. Wie eine klei\u00adne Schaf\u00adher\u00adde treibt er uns zusam\u00admen und in den Bus.<\/p>\n Nach weni\u00adgen Metern wird er auf der afgha\u00adni\u00adschen Sei\u00adte der Gren\u00adze an den Stra\u00ad\u00dfen\u00adrand gewun\u00adken, wo schon min\u00addes\u00adtens ein Dut\u00adzend Bus\u00adse und LKWs hin\u00adter\u00adein\u00adan\u00adder auf\u00adge\u00adreiht stehen.<\/p>\n \u201e<\/span>Ach du Schei\u00ad\u00dfe \u2013 sieht ganz so aus, als h\u00e4t\u00adten wir f\u00fcr die Ein\u00adrei\u00adse nach Afgha\u00adni\u00adstan einen schlech\u00adten Tag erwischt,\u201d st\u00f6hnt Rolf.<\/p>\n Wir stei\u00adgen aus und fol\u00adgen ihm auf einen nied\u00adri\u00adgen Geb\u00e4u\u00adden ums\u00e4um\u00adten Platz, auf dem vor einer Bara\u00adcke schon zwei Men\u00adschen\u00adschlan\u00adgen war\u00adten, jede gut zwan\u00adzig Meter lang.<\/p>\n \u201e<\/span>Das kann hier den gan\u00adzen Tag dau\u00adern,\u201d bef\u00fcrch\u00adtet Catherine.<\/p>\n Wir stel\u00adlen uns hin\u00adten an.<\/p>\n Rolf, den Ord\u00adner mit Car\u00adnet und Fahr\u00adzeug\u00adpa\u00adpie\u00adren unter den Arm geklemmt, ver\u00adschwin\u00addet in einer wei\u00adte\u00adren Bara\u00adcke am ande\u00adren Ende des stau\u00adbi\u00adgen Plat\u00adzes, um sich erst ein\u00admal die daf\u00fcr n\u00f6ti\u00adgen Stem\u00adpel zu besorgen.<\/p>\n Nach einer hal\u00adben Stun\u00adde sind gera\u00adde mal drei Leu\u00adte in die Bara\u00adcke hin\u00adein- und wie\u00adder her\u00adaus\u00adge\u00adkom\u00admen, und die Men\u00adschen\u00adschlan\u00adge hat sich h\u00f6chs\u00adtens einen hal\u00adben Meter vor\u00adan bewegt.<\/p>\n Es geht mir nicht gut. Ver\u00admut\u00adlich habe ich einen leich\u00adten Sonnenstich.<\/p>\n Inzwi\u00adschen ist es Mit\u00adtag, und die senk\u00adrecht \u00fcber uns ste\u00adhen\u00adde Son\u00adne scheint mein Hirn zu kochen. Ich habe das Gef\u00fchl, als w\u00fcr\u00adde mein K\u00f6r\u00adper gera\u00adde liter\u00adwei\u00adse Blut ver\u00adlie\u00adren. Mei\u00adne Zun\u00adge klebt am Gau\u00admen, mir ist flau, und am Ran\u00adde mei\u00adnes Gesichts\u00adfel\u00addes beginnt es gr\u00fcn\u00adlich zu flimmern.<\/p>\n Ich ken\u00adne das \u2013 seit jeher habe ich einen nied\u00adri\u00adgen (nach Auf\u00adfas\u00adsung unse\u00adres Haus\u00adarz\u00adtes \u201edra\u00adma\u00adtisch nied\u00adri\u00adgen\u201d) Blut\u00addruck und bin schon als Sch\u00fc\u00adle\u00adrin gele\u00adgent\u00adlich mal umge\u00adkippt, bei\u00adspiels\u00adwei\u00adse im voll\u00adbe\u00adsetz\u00adten Schul\u00adbus \u2013 meis\u00adtens dann, wenn ich grad mei\u00adne Tage bekom\u00admen hat\u00adte\u2026 Die gr\u00fcn\u00adlich flim\u00admern\u00adden Stern\u00adchen am Ran\u00adde mei\u00adnes Gesichts\u00adfel\u00addes sind ein Warnsignal.<\/p>\n Ich muss mich jetzt ganz schnell an irgend\u00adei\u00adner Wand zu Boden rut\u00adschen las\u00adsen, sonst knal\u00adle ich der L\u00e4n\u00adge nach hin\u2026. oder\u2026 wenn ich mich irgend\u00adwo anleh\u00adnen und hin\u00adset\u00adzen k\u00f6nn\u00adte, wer\u00adde ich viel\u00adleicht doch nicht ohnm\u00e4chtig\u2026<\/p>\n Schwan\u00adkend sche\u00adre ich aus der Rei\u00adhe aus und tor\u00adke\u00adle auf den brei\u00adten, dunk\u00adlen Ein\u00adgang der Bara\u00adcke zu, vor der wir alle warten.<\/p>\n Ich h\u00f6re, wie Inge \u2013 oder ist es Anna? \u2013 irgend\u00adet\u00adwas zu mir sagt, aber ich ver\u00adste\u00adhe nicht, was. Auch ande\u00adre in der Schlan\u00adge War\u00adten\u00adde spre\u00adchen zu mir, ein regel\u00adrech\u00adtes Geschnat\u00adter hebt an, aber ich ver\u00adste\u00adhe sie alle nicht; zu laut rauscht das Blut in mei\u00adnem Kopf. Ich sehe nur das dunk\u00adle Recht\u00adeck des Bara\u00adcken-Ein\u00adgangs vor mir.<\/p>\n Dort ist Schat\u00adten\u2026 ich muss raus aus der Sonne\u2026<\/p>\n Ich habe es fast geschafft, da l\u00f6st sich eine Gestalt aus dem Rechteck.<\/p>\n Ver\u00adschwom\u00admen sehe ich ein dunk\u00adles, schnurr\u00adb\u00e4r\u00adti\u00adges Gesicht mit freund\u00adli\u00adchen brau\u00adnen Augen, dar\u00adun\u00adter eine graue Uni\u00adform\u00adja\u00adcke. Auch die\u00adser Mann sagt etwas Unver\u00adst\u00e4nd\u00adli\u00adches. Da er aber nun mal zwi\u00adschen mir und dem Schat\u00adten-Recht\u00adeck steht, bin ich gezwun\u00adgen, ihm zu erkl\u00e4\u00adren, dass ich unbe\u00addingt dort\u00adhin muss.<\/p>\n Ich stau\u00adne, wie klar und deut\u00adlich die Wor\u00adte aus mei\u00adnen aus\u00adge\u00adtrock\u00adne\u00adtem Mund kom\u00admen: \u201eExcu\u00adse me, Sir, may I sit down in there?\u201d<\/p>\n Er ant\u00adwor\u00adtet mit einem Schwall von Wor\u00adten, die m\u00f6g\u00adli\u00adcher\u00adwei\u00adse eng\u00adli\u00adsche sind, viel\u00adleicht aber auch zu einer der in Afgha\u00adni\u00adstan gespro\u00adche\u00adnen Spra\u00adchen geh\u00f6\u00adren. Wich\u00adti\u00adger als das, was er sagt, ist mir aber ohne\u00adhin, was er tut \u2013 er ergreift mei\u00adnen Unter\u00adarm, st\u00fctzt mich behut\u00adsam ab, und f\u00fchrt mich in die Bara\u00adcke hinein.<\/p>\n Mei\u00adne Knie sind wie But\u00adter, und einen Moment lang scheint es unver\u00admeid\u00adlich, dass ich \u2013 hof\u00adfent\u00adlich gra\u00adzi\u00ad\u00f6s \u2013 vor dem in der Bara\u00adcke befind\u00adli\u00adchen Schreib\u00adtisch zu Boden sinke.<\/p>\n Doch da sind schon meh\u00adre\u00adre Uni\u00adfor\u00admier\u00adte vor und hin\u00adter dem Schreib\u00adtisch auf\u00adge\u00adsprun\u00adgen, und mein Ret\u00adter bug\u00adsiert mich auf einen der dadurch frei gewor\u00adde\u00adnen St\u00fchle.<\/p>\n Der Offi\u00adzier hin\u00adter dem Schreib\u00adtisch, der ein\u00adzi\u00adge, der auch eine Uni\u00adform\u00adm\u00fct\u00adze tr\u00e4gt, ruft eine Anord\u00adnung, und im n\u00e4chs\u00adten Moment dr\u00fcckt mir jemand ein gro\u00ad\u00dfes Glas Was\u00adser in die Hand. Ich h\u00f6re wie\u00adder, wie Rolf auf dem Infor\u00adma\u00adti\u00adons\u00adabend vor Beginn unse\u00adrer Rei\u00adse sagt: \u201eNie\u00admals Was\u00adser trin\u00adken, das ihr nicht selbst min\u00addes\u00adtens zehn Minu\u00adten lang abge\u00adkocht habt!\u201d \u2013 und trin\u00adke das Glas gie\u00adrig leer.<\/p>\n \u201e<\/span>Thank you, thank you so much! You are very, very kind!\u201d ver\u00adsi\u00adche\u00adre ich dem Offi\u00adzier und den \u00fcbri\u00adgen besorgt drein\u00adbli\u00adcken\u00adden Z\u00f6llnern.<\/p>\n Wenn sie mich nur noch einen Moment lang hier sit\u00adzen las\u00adsen, hier im Schatten.<\/p>\n Viel\u00adleicht k\u00f6nn\u00adte ich dar\u00adum bit\u00adten, hier drin\u00adnen war\u00adten zu d\u00fcrfen?<\/p>\n Ich k\u00f6nn\u00adte mich doch dort an der Wand auf den Boden setzen\u2026<\/p>\n \u201e<\/span>Whe\u00adre are you from?\u201d fragt mich der Offizier.<\/p>\n \u201e<\/span>I am from Ger\u00adma\u00adny,\u201d ant\u00adwor\u00adte ich und schen\u00adke ihm das rei\u00adzends\u00adte L\u00e4cheln, das ich in die\u00adser Ver\u00adfas\u00adsung zustan\u00adde brin\u00adgen kann.<\/p>\n \u201e<\/span>Which car you came with?\u201d<\/p>\n \u201e<\/span>Oh, I came with a white Mer\u00adce\u00addes bus\u2026\u201d<\/p>\n Der Offi\u00adzier ruft wie\u00adder irgend\u00adei\u00adne Anord\u00adnung und fragt dann:<\/p>\n \u201e<\/span>How many people?\u201d<\/p>\n So ganz hat mein Hirn offen\u00adbar noch nicht wie\u00adder auf Nor\u00admal\u00adbe\u00adtrieb geschal\u00adtet, jeden\u00adfalls fin\u00adde ich unse\u00adre Kon\u00adver\u00adsa\u00adti\u00adon etwas verwirrend.<\/p>\n Ich \u00fcber\u00adle\u00adge noch, wie sei\u00adne letz\u00adte Fra\u00adge wohl gemeint ist, da steht pl\u00f6tz\u00adlich Rolf neben mir und sagt:<\/p>\n \u201e<\/span>Eight per\u00adsons, Sir.\u201d<\/p>\n Hin\u00adter ihm sehe ich Cathe\u00adri\u00adne, Anna und Inge im T\u00fcr\u00adrah\u00admen auf\u00adtau\u00adchen, und h\u00f6re, wie Rolf ihnen halb\u00adlaut sagt, sie soll\u00adten die ande\u00adren drei auch her\u00adho\u00adlen \u2013 \u201e\u2026 aber ganz schnell!\u201d<\/p>\n Und dann geht wirk\u00adlich alles ganz schnell.<\/p>\n Unser Fah\u00adrer steht am Tisch und brei\u00adtet sei\u00adne Unter\u00adla\u00adgen vor dem Offi\u00adzier aus, der sie kurz durch\u00adbl\u00e4t\u00adtert und dann mit meh\u00adre\u00adren Stem\u00adpeln versieht.<\/p>\n Anschlie\u00ad\u00dfend winkt Rolf s\u00e4mt\u00adli\u00adche Pas\u00adsa\u00adgie\u00adre nach\u00adein\u00adan\u00adder zum Tisch, und die zei\u00adgen ihre P\u00e4s\u00adse vor, der eben\u00adso z\u00fcgig abge\u00adstem\u00adpelt wer\u00adden. Zuletzt nimmt er mir \u2013 die ich immer noch ganz ver\u00addat\u00adtert auf dem Stuhl hocke, umringt von freund\u00adlich l\u00e4cheln\u00adden Z\u00f6ll\u00adnern \u2013 mei\u00adnen Brust\u00adbeu\u00adtel aus der Hand und l\u00e4sst auch mei\u00adnen Pass abstempeln.<\/p>\n \u201e<\/span>So, Pau\u00adla, und nun komm\u2026 es geht doch jetzt schon wieder?\u201d<\/p>\n Anna hakt mich unter, und wir gehen \u00fcber den gro\u00ad\u00dfen, stau\u00adbi\u00adgen Platz in Rich\u00adtung 608.<\/p>\n \u201e<\/span>Was f\u00fcr eine bil\u00adli\u00adge Num\u00admer!\u201d h\u00f6re ich einen lang\u00adhaa\u00adri\u00adgen Deut\u00adschen abf\u00e4l\u00adlig sagen, der immer noch in der sen\u00adgen\u00adden Son\u00adne wartet.<\/p>\n \u201e<\/span>Na ja, f\u00fcr so eine Show muss man nat\u00fcr\u00adlich die rich\u00adti\u00adge Tus\u00adsi dabei haben\u2026\u201d<\/p>\n \u201e<\/span>Das war kei\u00adne Show,\u201d sage ich ver\u00ad\u00e4r\u00adgert und will ste\u00adhen blei\u00adben, um die Sache klar zu stellen.<\/p>\n Aber Anna zieht mich wei\u00adter, um hin\u00adter den vor\u00adan\u00adst\u00fcr\u00admen\u00adden Rolf zu blei\u00adben. Wir krie\u00adgen noch eini\u00adge gif\u00adti\u00adge bezie\u00adhungs\u00adwei\u00adse nei\u00addi\u00adsche Kom\u00admen\u00adta\u00adre aus der Rei\u00adhe der War\u00adten\u00adden zu h\u00f6ren, aber dann sind wir schlie\u00df\u00adlich am Bus und stei\u00adgen ein.<\/p>\n Unser Fah\u00adrer hat kein Wort mehr gesagt, seit wir die Zoll-Bara\u00adcke ver\u00adlas\u00adsen haben.<\/p>\n Erst als die Grenz\u00adsta\u00adti\u00adon hin\u00adter uns liegt und vor uns die san\u00addi\u00adge Stra\u00ad\u00dfe nach Herat<\/a>, l\u00f6st sich sei\u00adne Anspan\u00adnung, und es bricht aus ihm heraus:<\/p>\n \u201e<\/span>Ich kann ein\u00adfach nicht glau\u00adben, was da eben pas\u00adsiert ist! Pau\u00adla, das war der Ham\u00admer! Das war spit\u00adzen\u00adm\u00e4\u00ad\u00dfig, super, gro\u00df\u00adar\u00adtig! Das musst du unbe\u00addingt an der Gren\u00adze zu Paki\u00adstan noch mal abzie\u00adhen \u2013 da stel\u00adlen die sich manch\u00admal auch f\u00fcrch\u00adter\u00adlich an!\u201d<\/p>\n \u201e<\/span>Moment mal,\u201d pro\u00adtes\u00adtie\u00adre ich, \u201edas war wirk\u00adlich kei\u00adne Show! Mir war kot\u00adzel\u00adend, ich war tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich kurz davor, aus den Lat\u00adschen zu kip\u00adpen! Ich hab n\u00e4m\u00adlich einen extrem nied\u00adri\u00adgen Blut\u00addruck, und au\u00dfer\u00addem grad\u2019 mei\u00adne Tage gekriegt.\u201d<\/p>\n \u201e<\/span>Ja, ja, ist ja schon gut,\u201d Rolf zwin\u00adkert mir gut\u00adge\u00adlaunt zu. Er h\u00e4lt mei\u00adne Erkl\u00e4\u00adrun\u00adgen wohl f\u00fcr einen Teil der Vorf\u00fchrung.<\/p>\n Aber dann erkl\u00e4rt Anna ihm, sie habe gese\u00adhen, wie ich aus der War\u00adte\u00adschlan\u00adge her\u00adaus getor\u00adkelt w\u00e4re:<\/p>\n \u201e<\/span>Ich hab mich total erschro\u00adcken, als ich Pau\u00adla da gese\u00adhen habe. Sie war wirk\u00adlich wei\u00df wie \u2018ne Wand, und ihr Blick \u2013 voll\u00adkom\u00admen gla\u00adsig, als w\u00e4re sie schon halb hin\u00ad\u00fcber\u2026 So etwas kann man nicht mar\u00adkie\u00adren. Das h\u00e4t\u00adte auch nicht funk\u00adtio\u00adniert, wenn\u2019s nicht echt gewe\u00adsen w\u00e4re. Die sind doch nicht bl\u00f6d, die Afghanen.\u201d<\/p>\n \u201e<\/span>Och, das ist aber schade\u2026\u201d<\/p>\n Offen\u00adsicht\u00adlich f\u00e4llt es unse\u00adrem Fah\u00adrer schwer, sich von der Idee zu ver\u00adab\u00adschie\u00adden, dass ich uns an jeder Gren\u00adze zu einer so hur\u00adti\u00adgen Abfer\u00adti\u00adgung ver\u00adhel\u00adfen k\u00f6nnte.<\/p>\n 29. August Am Mor\u00adgen steht der Ver\u00adkehr auf der von Stein\u00adschlag blo\u00adckier\u00adten Berg\u00adstra\u00ad\u00dfe immer noch. Rolf spen\u00addiert pro Pas\u00adsa\u00adgier ein klei\u00adnes Sch\u00e4l\u00adchen Was\u00adser aus dem Trink\u00adwas\u00adser\u00adtank f\u00fcr eine mor\u00adgend\u00adli\u00adche Kat\u00adzen\u00adw\u00e4\u00adsche, und danach unter\u00adneh\u00admen wir Frau\u00aden eine Wan\u00adde\u00adrung in das aus\u00adge\u00adtrock\u00adne\u00adte Fluss\u00adtal neben der Stre\u00adcke. Wir stol\u00adpern durch das Ger\u00f6ll, bis wir eine mit B\u00fcschen bewach\u00adse\u00adne Sen\u00adke \u2026 8. Afgha\u00adni\u00adsche Kava\u00adlie\u00adre<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":183,"menu_order":8,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-232","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/232","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=232"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/232\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1823,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/232\/revisions\/1823"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
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