define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":291,"date":"2014-06-07T17:44:03","date_gmt":"2014-06-07T15:44:03","guid":{"rendered":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=291"},"modified":"2014-06-07T18:07:08","modified_gmt":"2014-06-07T16:07:08","slug":"18-liebe-auf-den-ersten-blick","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=291","title":{"rendered":"18. Liebe auf den ersten Blick"},"content":{"rendered":"
23. Sep\u00adtem\u00adber<\/p>\n
Das n\u00e4chs\u00adte Mal wecken mich Son\u00adnen\u00adstrah\u00adlen, die durch die stau\u00adbi\u00adgen Schei\u00adben des 608 fal\u00adlen. Obwohl es inzwi\u00adschen tag\u00adhell ist, rollt unser Bus nur im Schritt-Tem\u00adpo, und jetzt h\u00e4lt er ganz an. <\/span>Als ich mich \u00e4ch\u00adzend von der Sitz\u00adbank, auf der ich geschla\u00adfen habe, erhe\u00adbe, sehe ich, war\u00adum \u2013 der Ver\u00adkehr staut sich vor einer Br\u00fccke.<\/p>\n Heu\u00adte mor\u00adgen wol\u00adlen neben Fahr\u00adzeu\u00adgen aller Art offen\u00adbar auch gro\u00ad\u00dfe Tei\u00adle der hie\u00adsi\u00adgen Bev\u00f6l\u00adke\u00adrung die\u00adsen Fluss \u2013 als Fu\u00df\u00adg\u00e4n\u00adger \u2013 \u00fcberqueren.<\/p>\n Als Rolf sich vorn umdreht, um nach sei\u00adnen erwa\u00adchen\u00adden Pas\u00adsa\u00adgie\u00adren zu sehen, bemerkt er, dass ich den Stau knip\u00adse. Er bit\u00adtet er mich, die Kame\u00adra wie\u00adder wegzulegen:<\/p>\n \u201e<\/span>Aus irgend\u00adei\u00adnem Grund gel\u00adten Br\u00fc\u00adcken als Mili\u00adt\u00e4r\u00adein\u00adrich\u00adtun\u00adgen und d\u00fcr\u00adfen nicht foto\u00adgra\u00adfiert wer\u00adden;\u201d erkl\u00e4rt er, \u201ewar\u00adum, wis\u00adsen die indi\u00adschen Beam\u00adten wohl selbst nicht, aber das h\u00e4lt sie nicht davon ab, einen Hau\u00adfen \u00c4rger zu machen und \u2018ne sch\u00f6\u00adne Stan\u00adge Geld zu kas\u00adsie\u00adren, wenn ihnen grad danach ist\u2026\u201d<\/p>\n Gl\u00fcck\u00adli\u00adcher\u00adwei\u00adse scheint der Uni\u00adfor\u00admier\u00adte am Stra\u00ad\u00dfen\u00adrand momen\u00adtan ande\u00adre Din\u00adge um die Ohren zu haben, so dass er sich mit einem stra\u00adfen\u00adden Blick in mei\u00adne Rich\u00adtung begn\u00fcgt.<\/p>\n Hin\u00adter der Br\u00fc\u00adcke ent\u00adspannt sich die Ver\u00adkehrs\u00adsi\u00adtua\u00adti\u00adon wie\u00adder ein biss\u00adchen und unser Bus kommt etwas z\u00fcgi\u00adger vor\u00adan. Bei einem Restau\u00adrant legen wir einen Stopp ein, und gegen Mit\u00adtag \u00fcber\u00adque\u00adren wir bei Kan\u00adpur den Gan\u00adges<\/a>, den gro\u00ad\u00dfen, hei\u00adli\u00adgen Fluss<\/a> der Hin\u00addus. Dies\u00admal packe ich mei\u00adne \u201eAgfa Opti\u00adma\u201d<\/a> in die Tasche zur\u00fcck, bevor wir in Sicht\u00adwei\u00adte der Br\u00fc\u00adcke sind.<\/p>\n Die Fahrt durch die Gan\u00adges-Tief\u00adebe\u00adne, \u00fcber Luck\u00adnow<\/a> und Gorakh\u00adpur<\/a>, emp\u00adfin\u00adde ich als reich\u00adlich ein\u00adt\u00f6\u00adnig. Irgend\u00adwie sieht hier alles gleich aus, eine Ort\u00adschaft reiht sich an die n\u00e4chs\u00adte, und da es weder land\u00adschaft\u00adli\u00adche noch archi\u00adtek\u00adto\u00adni\u00adsche Moti\u00adve zu geben scheint, bin ich schon froh, wenn ich einen Sad\u00adhu<\/a>, einen \u201ehei\u00adli\u00adgen Mann\u201d<\/a> mit leuch\u00adtend rotem Lun\u00adgi (einem um die H\u00fcf\u00adte gewi\u00adckel\u00adten Tuch), lan\u00adgen Zot\u00adtel\u00adhaa\u00adren und Shi\u00adva<\/a>-Drei\u00adzack<\/a> (\u201eTris\u00adhul\u201d) vor die Kame\u00adra\u00adlin\u00adse kriege.<\/p>\n Am sp\u00e4\u00adten Abend errei\u00adchen wir den Grenz\u00adort Sonau\u00adli. Ich bin ent\u00adz\u00fcckt: Nepal<\/a>, das Land mei\u00adner Tr\u00e4u\u00adme, hat ein rich\u00adti\u00adges, h\u00fcbsch ver\u00adzier\u00adtes Ein\u00adgangs\u00adtor<\/a>!<\/p>\n Die Grenz\u00adfor\u00adma\u00adli\u00adt\u00e4\u00adten sind sowohl auf der indi\u00adschen wie auch auf der nepa\u00adle\u00adsi\u00adschen Sei\u00adte erfreu\u00adlich schnell erle\u00addigt, und Rolf, dem sei\u00adne Ersch\u00f6p\u00adfung \u2013 nach gut drei\u00ad\u00dfig Stun\u00adden am Steu\u00ader \u2013 mitt\u00adler\u00adwei\u00adle \u00fcber\u00addeut\u00adlich anzu\u00adse\u00adhen ist, f\u00e4hrt nur noch ein kur\u00adzes St\u00fcck wei\u00adter<\/a>, bis zu einem hin\u00adter einem Bus-Hal\u00adte\u00adplatz gele\u00adge\u00adnem Hotel.<\/p>\n Das Hotel sieht von au\u00dfen recht sch\u00e4\u00adbig aus, aber als wir ein\u00adtre\u00adten, sind wir ange\u00adnehm \u00fcber\u00adrascht. Die R\u00e4u\u00adme sind sau\u00adber, in freund\u00adli\u00adchen Ocker\u00adt\u00f6\u00adnen gestri\u00adchen und mit h\u00fcb\u00adschen M\u00f6beln aus dunk\u00adlem Holz ein\u00adge\u00adrich\u00adtet. An der Rezep\u00adti\u00adon und am klei\u00adnen Hotel-Restau\u00adrant vor\u00adbei kann man in einen von einer hohen Mau\u00ader umge\u00adbe\u00adnen Gar\u00adten gehen.<\/p>\n Dort auf der Ter\u00adras\u00adse tref\u00adfen wir uns mit Ulli und Cathe\u00adri\u00adne, nach\u00addem wir unse\u00adre Sachen auf unse\u00adre Zim\u00admer gebracht haben. Unser Fah\u00adrer schl\u00e4ft bereits, und auch Rosi und Agnes sind in ihrem Raum verschwunden.<\/p>\n Wir las\u00adsen uns eine Klei\u00adnig\u00adkeit zu essen und Tee brin\u00adgen, und w\u00e4h\u00adrend der Stra\u00ad\u00dfen\u00adl\u00e4rm hin\u00adter der Mau\u00ader lang\u00adsam abklingt, genie\u00ad\u00dfen wir es, end\u00adlich nicht mehr im 608 zu sitzen.<\/p>\n \u201e<\/span>Hier in der N\u00e4he wur\u00adde Prinz Sid\u00addha\u00adrtha Gau\u00adt\u00adama<\/a>, der sp\u00e4\u00adte\u00adre Bud\u00addha<\/a>, gebo\u00adren,\u201d sagt Ulli, \u201ein Lum\u00adbi\u00adni<\/a>.\u201d<\/p>\n Doch unse\u00adre lei\u00adse gef\u00fchr\u00adte Unter\u00adhal\u00adtung ver\u00adstummt nach und nach, auch wir mer\u00adken, dass wir hun\u00adde\u00adm\u00fc\u00adde sind. Ich ver\u00adzich\u00adte sogar aufs Duschen, als Inge und ich wie\u00adder oben in unse\u00adrem gem\u00fct\u00adli\u00adchen Zim\u00admer\u00adchen sind. Viel\u00adleicht kann ich den Staub und Schwei\u00df der lan\u00adgen Fahrt ja mor\u00adgen fr\u00fch noch absp\u00fclen\u2026 Nach dem Auf\u00adste\u00adhen reicht die Zeit gera\u00adde noch f\u00fcr ein schnel\u00adles Fr\u00fch\u00adst\u00fcck, das aus einem Pfann\u00adku\u00adchen mit Bana\u00adne und Honig und einer Tas\u00adse Tee besteht.<\/p>\n Unser Fah\u00adrer kann es offen\u00adsicht\u00adlich kaum erwar\u00adten, \u201eaus die\u00adsem mos\u00adki\u00adto\u00adver\u00adseuch\u00adten Terai<\/a> raus und in die Ber\u00adge\u201d zu kommen.<\/p>\n \u201e<\/span>Wann wer\u00adden wir denn etwa in Pokha\u00adra ankom\u00admen?\u201d fra\u00adge ich ihn beim Einsteigen.<\/p>\n \u201e<\/span>So genau l\u00e4sst sich das nicht sagen, aber auf jeden Fall lan\u00adge vor Ein\u00adbruch der Dunkelheit!\u201d<\/p>\n \u201e<\/span>Fein, dann ste\u00adhen die Chan\u00adcen ja ganz gut, dass ich heu\u00adte noch eine Dusche kriege!\u201d<\/p>\n Und es dau\u00adert nicht lan\u00adge, da sind wir schon \u201ein den Bergen\u201d.<\/p>\n Der Unter\u00adschied zum fla\u00adchen, feucht-hei\u00ad\u00dfen Terai ist einer wie zwi\u00adschen Tag und Nacht. Pl\u00f6tz\u00adlich ist alles gr\u00fcn, die Luft ist klar und frisch, und hin\u00adter jeder Kur\u00adve er\u00f6ff\u00adnen sich neue atem\u00adbe\u00adrau\u00adbend sch\u00f6\u00adne Aus\u00adsich\u00adten auf T\u00e4ler, Ber\u00adge und Terrassen.<\/p>\n Ich kann mich gar nicht satt sehen. Es geht mir wie Lud\u00admil\u00adla T\u00fcting<\/a>, der Autorin mei\u00adnes inzwi\u00adschen schon reich\u00adlich zer\u00adle\u00adse\u00adnen Rei\u00adse\u00adf\u00fch\u00adrers \u201eNepal f\u00fcr Glo\u00adbe\u00adtrot\u00adter\u201d<\/a>: Nepal bedeu\u00adtet auch f\u00fcr mich \u2013 \u201eLie\u00adbe auf den ers\u00adten Blick\u201d.<\/p>\n Hin\u00adter einer Br\u00fc\u00adcke, die ein Tal mit einem stei\u00adni\u00adgen Bach\u00adbett dar\u00adin \u00fcber\u00adspannt, h\u00e4lt Rolf pl\u00f6tz\u00adlich an.<\/p>\n \u201e<\/span>Alles aus\u00adstei\u00adgen! Klei\u00adne Badepause!\u201d<\/p>\n Bade\u00adpau\u00adse?<\/p>\n Er grinst breit, als er unse\u00adre ver\u00adwirr\u00adten Bli\u00adcke sieht, und deu\u00adtet in Rich\u00adtung Beifahrert\u00fcr.<\/p>\n \u201e<\/span>Wenn man dem Bach\u00adlauf ein St\u00fcck\u00adchen folgt, kommt man zu einem net\u00adten Natur-Plansch\u00adbe\u00adcken, das wir vor ein paar Jah\u00adren zuf\u00e4l\u00adlig mal ent\u00addeckt haben,\u201d erkl\u00e4rt er.<\/p>\n \u201e<\/span>Jetzt kommst du sogar zu einem Voll\u00adbad, Pau\u00adla \u2013 und das in der mit Sicher\u00adheit sch\u00f6ns\u00adten Frei\u00adluft-Bade\u00adwan\u00adne dei\u00adnes Lebens!\u201d<\/p>\n Das ist wahr\u00adlich kei\u00adne \u00dcbertreibung.<\/p>\n Die \u201eWan\u00adne\u201d ist in eine \u00fcppi\u00adge tro\u00adpi\u00adsche Pflan\u00adzen\u00adwelt ein\u00adge\u00adbet\u00adtet und weist sogar eine \u201eDusche\u201d in Form eines klei\u00adnen Was\u00adser\u00adfalls auf. Juch\u00adzend sprin\u00adgen wir ins k\u00fch\u00adle Nass und plan\u00adschen aus\u00adgie\u00adbig herum.<\/p>\n Als wir schlie\u00df\u00adlich herr\u00adlich erfrischt wie\u00adder aus dem Becken klet\u00adtern, m\u00fcs\u00adsen wir uns auf Cathe\u00adri\u00adnes Gehei\u00df gegen\u00adsei\u00adtig auf Egel<\/a> (\u201eLee\u00adches\u201d) absu\u00adchen, aber gl\u00fcck\u00adli\u00adcher\u00adwei\u00adse hat an kei\u00adnem von uns so ein Blut\u00adsauger angedockt.<\/p>\n Wir fah\u00adren wei\u00adter und kom\u00admen wie\u00adder in dich\u00adter besie\u00addel\u00adte Gegenden.<\/p>\n Die Men\u00adschen hier sehen v\u00f6l\u00adlig anders aus als die in Nord\u00adin\u00addi\u00aden, sie sind zier\u00adlich, haben schr\u00e4g ste\u00adhen\u00adde Man\u00addel\u00adau\u00adgen und hohe Wan\u00adgen\u00adkno\u00adchen. Und sie schei\u00adnen von fr\u00fch bis sp\u00e4t zu lachen oder zu l\u00e4cheln! Die Frau\u00aden tra\u00adgen R\u00f6cke und Wickel\u00adblu\u00adsen in wun\u00adder\u00adba\u00adren Far\u00adben, viel dunk\u00adles Wein\u00adrot und leuch\u00adten\u00addes T\u00fcr\u00adkis, und haben rote B\u00e4n\u00adder in ihre lan\u00adgen schwar\u00adzen Z\u00f6p\u00adfe hineingeflochten.<\/p>\n Auch die Ort\u00adschaf\u00adten, durch die wir kom\u00admen, gefal\u00adlen mir weit bes\u00adser als die in der indi\u00adschen Tief\u00adebe\u00adne, die wir ges\u00adtern durch\u00adquert haben. Hier sehen wir reet\u00adge\u00addeck\u00adte H\u00e4us\u00adchen aus oran\u00adge\u00adfar\u00adbe\u00adnem Lehm statt grau\u00ader Beton\u00adkl\u00f6tz\u00adchen und sch\u00e4\u00adbi\u00adger Bret\u00adter\u00adbu\u00adden, und zu fast jedem Haus geh\u00f6rt ein ummau\u00ader\u00adter Gar\u00adten. Die Mau\u00adern, so erfah\u00adre ich von Cathe\u00adri\u00adne, die\u00adnen vor allem dem Schutz der in den G\u00e4r\u00adten gedei\u00adhen\u00adden Gem\u00fc\u00adse\u00adpflan\u00adzen und Blu\u00admen vor den frei umher\u00adlau\u00adfen\u00adden K\u00fchen.<\/p>\n Gegen Mit\u00adtag hal\u00adten wir in einem der D\u00f6r\u00adfer an, um etwas zu essen. Das \u201eRestau\u00adrant\u201d ist eine zur Stra\u00ad\u00dfe hin offe\u00adne K\u00fcche, geges\u00adsen wird auf der \u00fcber\u00addach\u00adten Veran\u00adda, wo nied\u00adri\u00adge h\u00f6l\u00adzer\u00adne Tische und Sitz\u00adb\u00e4n\u00adke stehen.<\/p>\n Es gibt kei\u00adne Spei\u00adse\u00adkar\u00adte, son\u00addern nur ein ein\u00adzi\u00adges Gericht \u2013 \u201eDal Bhat\u201d<\/a>. Das hei\u00dft \u201eLin\u00adsen mit Reis\u201d und ist so etwas wie das nepa\u00adle\u00adsi\u00adsche Natio\u00adnal\u00adge\u00adricht<\/a>, erfah\u00adre ich \u2013 und ab sofort ist es mei\u00adne neue Leib\u00adspei\u00adse! \u201eDal Bhat\u201d ist vege\u00adta\u00adrisch, lecker gew\u00fcrzt und s\u00e4t\u00adtigt auf eine sehr befrie\u00addi\u00adgen\u00adde Wei\u00adse, ohne schwer im Magen zu lie\u00adgen. Es wird meist auf einem in drei bis vier F\u00e4cher unter\u00adteil\u00adten Tel\u00adler aus Edel\u00adstahl oder Wei\u00df\u00adblech ser\u00adviert, und es gibt, so sagt man mir, unend\u00adlich vie\u00adle Varia\u00adti\u00adons\u00adm\u00f6g\u00adlich\u00adkei\u00adten<\/a>, bei denen das gel\u00adbe Lin\u00adsen-Mus und der Reis mit Gem\u00fc\u00adse\u00adcur\u00adrys, diver\u00adsen Chut\u00adneys oder Pick\u00adles kom\u00adbi\u00adniert werden.<\/p>\n Am Nach\u00admit\u00adtag errei\u00adchen wir Pokha\u00adra<\/a>. Die Stadt Pokha\u00adra, die sogar einen eige\u00adnen klei\u00adnen Flug\u00adplatz hat, inter\u00ades\u00adsiert uns aller\u00addings wenig; Rolf f\u00e4hrt gleich zur \u201eLake\u00adsi\u00adde\u201d am Fewa-See hin\u00adun\u00adter, an des\u00adsen Ufern die meis\u00adten Unter\u00adk\u00fcnf\u00adte liegen.<\/p>\n Unse\u00adre Lodge nennt sich \u201eNew Green Lake Hotel\u201d und besteht aus drei huf\u00adei\u00adsen\u00adf\u00f6r\u00admig ange\u00adord\u00adne\u00adten, lang\u00adge\u00adstreck\u00adten Geb\u00e4u\u00adden. Im mitt\u00adle\u00adren Geb\u00e4u\u00adde sind Rezep\u00adti\u00adon, K\u00fcche und ein klei\u00adner Spei\u00adse\u00adraum unter\u00adge\u00adbracht, die zwei Fl\u00fc\u00adgel links und rechts davon bestehen aus anein\u00adan\u00adder gereih\u00adten Zwei- und Dreibett-Zimmern.<\/p>\n Im \u201eInnen\u00adhof\u201d zwi\u00adschen den Geb\u00e4u\u00adde\u00adfl\u00fc\u00adgeln befin\u00addet sich ein Son\u00adnen\u00addach, unter dem die Hotel\u00adg\u00e4s\u00adte sit\u00adzen und sich Tee, Cola oder klei\u00adne Snacks (wie bei\u00adspiels\u00adwei\u00adse \u201eBana\u00adna Frit\u00adters\u201d) ser\u00advie\u00adren las\u00adsen k\u00f6nnen.<\/p>\n Unser Fah\u00adrer hat die\u00adse Unter\u00adkunft nat\u00fcr\u00adlich wegen des weit\u00adl\u00e4u\u00adfi\u00adgen Grund\u00adst\u00fccks aus\u00adge\u00adw\u00e4hlt, auf dem er im 608 cam\u00adpie\u00adren kann. Neben der Ein\u00adfahrt steht bereits ein Wohn\u00admo\u00adbil mit Ber\u00adli\u00adner Kennzeichen.<\/p>\n Die Fami\u00adlie, die das Hotel f\u00fchrt, wohnt in einem Haus am hin\u00adte\u00adren Ende des Grundst\u00fccks.<\/p>\n Als ich die\u00adses Haus am fr\u00fc\u00adhen Abend foto\u00adgra\u00adfie\u00adren will, bevor es dun\u00adkel wird, f\u00e4llt mir auf, dass die dicken wei\u00ad\u00dfen Wol\u00adken, die w\u00e4h\u00adrend des gan\u00adzen Nach\u00admit\u00adtags dort am Hori\u00adzont auf\u00adge\u00adt\u00fcrmt waren, ver\u00adschwun\u00adden sind.<\/p>\n Was da jetzt in n\u00f6rd\u00adli\u00adcher Rich\u00adtung fern und wei\u00df in den Him\u00admel ragt, sind kei\u00adne Wol\u00adken. Es sind die Gip\u00adfel des Anna\u00adpur\u00adna-Mas\u00adsivs<\/a>.<\/p>\n Ich kann es noch gar nicht fas\u00adsen. Ich bin tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich in Nepal ange\u00adkom\u00admen \u2013 an einem para\u00addie\u00adsi\u00adschen Ort mit Blick auf den Hima\u00adla\u00adya<\/a>.<\/p>\n Wei\u00adter\u00adle\u00adsen \u00bb 19. Ein himm\u00adli\u00adsches Picknick<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" 23. Sep\u00adtem\u00adber Das n\u00e4chs\u00adte Mal wecken mich Son\u00adnen\u00adstrah\u00adlen, die durch die stau\u00adbi\u00adgen Schei\u00adben des 608 fal\u00adlen. Obwohl es inzwi\u00adschen tag\u00adhell ist, rollt unser Bus nur im Schritt-Tem\u00ad\u00adpo, und jetzt h\u00e4lt er ganz an. Als ich mich \u00e4ch\u00adzend von der Sitz\u00adbank, auf der ich geschla\u00adfen habe, erhe\u00adbe, sehe ich, war\u00adum \u2013 der Ver\u00adkehr staut sich vor \u2026 18. Lie\u00adbe auf den ers\u00adten Blick<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":183,"menu_order":18,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-291","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/291","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=291"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":308,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/291\/revisions\/308"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
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