define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":323,"date":"2014-06-09T12:37:41","date_gmt":"2014-06-09T10:37:41","guid":{"rendered":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=323"},"modified":"2019-01-10T09:49:26","modified_gmt":"2019-01-10T08:49:26","slug":"6-august-1978","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=323","title":{"rendered":"6. August 1978 Istanbul"},"content":{"rendered":"
Sonn\u00adtag. Wird erst ein\u00admal mit Essen beschaf\u00adfen begon\u00adnen, was in einem neu\u00aden Land immer etwas schwie\u00adrig ist, gefr\u00fch\u00adst\u00fcckt, dann zie\u00adhen wir an einen schat\u00adti\u00adgen, ange\u00adneh\u00adme\u00adren Platz. W\u00e4sche wird gewa\u00adschen, geduscht, gele\u00adsen usw. Sonn\u00adtag, Ausruhtag.<\/p>\n
Zum Mit\u00adtag wird aus den Kon\u00adser\u00adven, die wir dabei haben, ein anst\u00e4n\u00addi\u00adges Mit\u00adtag\u00adessen berei\u00adtet. Gun\u00adne, Bert, Gabi und ich for\u00adschen erst ein\u00admal auf die Wege nach Istan\u00adbul herein.<\/p>\n
Nach\u00addem wir eine hal\u00adbe Stun\u00adde an der cha\u00ados\u00adar\u00adtig befah\u00adre\u00adnen Stra\u00ad\u00dfe ent\u00adlang\u00adge\u00adlau\u00adfen sind, ent\u00adschlie\u00ad\u00dfen wir uns doch<\/p>\n
Gun\u00adne: \u2026 f\u00fcr eines der vie\u00adlen Autos, die allein anhal\u00adten, weil eine blon\u00adde Frau auf der Stra\u00ad\u00dfe her\u00adum\u00adl\u00e4uft. Rein, die Frau\u00aden unan\u00adge\u00adgrab\u00adscht auf dem R\u00fcck\u00adsitz ver\u00adstaut, was die Pro\u00adtes\u00adte des Ein\u00adhei\u00admi\u00adschen her\u00advor\u00adruft, aber so kom\u00admen wir zu einem Bahn\u00adhof, von dem aus man in die Stadt hin\u00adein\u00adfah\u00adren kann.<\/p>\n
\u2026 f\u00fcr eine Taxe, mit deren Fah\u00adrer erst ein\u00admal der Fahr\u00adpreis aus\u00adge\u00adhan\u00addelt wird. Ein Taxa\u00adme\u00adter gibt es wohl, es ist aber nie in Betrieb. So kom\u00admen wir zu einem Bahn\u00adhof, von dem aus man in die Stadt hin\u00adein\u00adfah\u00adren kann.<\/p>\n
Ein t\u00fcr\u00adki\u00adsche U\u2011Bahn! Bre\u00adchend voll, bunt, alt. Die H\u00e4u\u00adser links und rechts aus Holz, 2\u20133 st\u00f6\u00adckig, alt, mit Well\u00adblech aus\u00adge\u00adbes\u00adsert, win\u00adzi\u00adge Gas\u00adsen, vie\u00adle Leu\u00adte. Dies ist die Vor\u00adstadt, nicht f\u00fcr Tou\u00adris\u00adten bestimmt. Wo wir aus\u00adstei\u00adgen, ist das Bild wesent\u00adlich kul\u00adti\u00advier\u00adter: Brei\u00adte Stra\u00ad\u00dfen, sau\u00adbe\u00adre klei\u00adne Restau\u00adrants, aber es ist nichts los. Sonn\u00adtag. Nach\u00addem wir ein wenig durch die lee\u00adren Stra\u00ad\u00dfen gestrolcht sind, ein wenig geges\u00adsen haben, bleibt uns eigent\u00adlich nur der R\u00fcckweg.<\/p>\n
Wie\u00adder \u201ezu Hau\u00adse\u201c wird geges\u00adsen, gere\u00addet. Agi und Gun\u00adne besor\u00adgen ein TR-Schild (f\u00fcr T\u00fcr\u00adkei) das wir auf die Sei\u00adten\u00adschei\u00adbe unse\u00adres Bus\u00adses kle\u00adben, wo nach und nach alle L\u00e4n\u00adder\u00adkenn\u00adzei\u00adchen ihren Platz fin\u00adden sol\u00adlen. Danach Schlaf\u00adsack, wie gehabt.<\/p>\n
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