define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":326,"date":"2014-06-09T12:37:42","date_gmt":"2014-06-09T10:37:42","guid":{"rendered":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=326"},"modified":"2014-09-05T14:55:46","modified_gmt":"2014-09-05T12:55:46","slug":"9-august-1978","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=326","title":{"rendered":"9. August 1978"},"content":{"rendered":"
Die Ursa\u00adche f\u00fcr unse\u00adren unfrei\u00adwil\u00adli\u00adgen Stopp war die lin\u00adke Antriebs\u00adwel\u00adle, die Robert urspr\u00fcng\u00adlich wegen eines kna\u00adcken\u00adden Kar\u00addan\u00adge\u00adlenks bereits zu Anfang unse\u00adrer Rei\u00adse vor einem Schrott\u00adplatz bei Bad Rei\u00adchen\u00adhall aus\u00adge\u00adtauscht hat\u00adte. Auf den eini\u00adgen tau\u00adsend Kilo\u00adme\u00adter, die wir in den ers\u00adten drei Wochen der Rei\u00adse hin\u00adter uns gebracht hat\u00adten, waren die sechs Schrau\u00adben locker gewor\u00adden, mit denen die Wel\u00adle am Getrie\u00adbe befes\u00adtigt ist. Bei dem nicht ein\u00admal all\u00adzu for\u00adschen Start nach unse\u00adrer Pau\u00adse am Meer am 8. August waren die sechs Schrau\u00adben den Scher\u00adkr\u00e4f\u00adten nicht mehr gewach\u00adsen und bra\u00adchen ab.Wegen des Dif\u00adfe\u00adren\u00adti\u00adals dreh\u00adte sich auch das Rad auf der ande\u00adren Sei\u00adte nicht mehr, die Fuh\u00adre stand.<\/p>\n
Robert kroch unter den Wagen und hat\u00adte das Pro\u00adblem schnell gefun\u00adden. Wenn ich mich recht erin\u00adne\u00adre, war eine Schrau\u00adbe unver\u00adsehrt geblie\u00adben. Die\u00adses Mus\u00adter wur\u00adde drin\u00adgend gebraucht, als wir per Auto\u00adstop los\u00adzo\u00adgen, um Ersatz f\u00fcr die gebro\u00adche\u00adnen Schrau\u00adben zu besor\u00adgen. Ich mei\u00adne, dass Agi und ich zusam\u00admen in eine Rich\u00adtung fuh\u00adren und a und Gun\u00adne in die ande\u00adre Rich\u00adtung, w\u00e4h\u00adrend Robert beim Wagen bliebt und anfing, mit Ham\u00admer und Schrau\u00adben\u00adzim\u00admer die St\u00fcmp\u00adfe aus dem Gewin\u00adde zu entfernen.<\/p>\n
Gegen Mit\u00adtag waren wir in einem klei\u00adnen Ort ange\u00adkom\u00admen, in dem auf einem H\u00fcgel \u2014 sozu\u00adsa\u00adgen land\u00adschaft\u00adlich reiz\u00advoll \u2014 eine VW-Werk\u00adstatt lag. Dort wur\u00adden wir mit unse\u00adrem Mus\u00adter vor\u00adstel\u00adlig und baten um Hil\u00adfe. Am Ende konn\u00adten wir mit einer Anzahl der frag\u00adli\u00adchen Schrau\u00adben, ulki\u00adger\u00adwei\u00adse teils ros\u00adtig, teils \u00f6lig zum Auto zur\u00fcckt\u00adram\u00adpen. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir aus\u00adrei\u00adchend Schrau\u00adben auf\u00adtrei\u00adben konn\u00adten und wie weit a und Gun\u00adne erfolg\u00adreich waren, aber zusam\u00admen reich\u00adte es. Robert hat\u00adte inzwi\u00adschen die Gewin\u00adde klar gemacht und als die Son\u00adne unter\u00adging, waren die Schrau\u00adben man\u00adgels Dreh\u00admo\u00adment\u00adschl\u00fcs\u00adsel ein\u00adfach maxi\u00admal fest\u00adge\u00adzo\u00adgen und der Bus setz\u00adte sich zu einen klei\u00adnen Pro\u00adbe\u00adfahrt in Bewe\u00adgung. Die Erleich\u00adte\u00adrung war nat\u00fcr\u00adlich gro\u00df, dass die\u00adse Pan\u00adne mit ein biss\u00adchen Hil\u00adfe und Impro\u00advi\u00adsa\u00adti\u00adon beho\u00adben wer\u00adden konn\u00adte und nicht zum Abbruch unse\u00adrer Rei\u00adse oder einem kost\u00adspie\u00adli\u00adgen Werk\u00adstatt\u00adauf\u00adent\u00adhalt f\u00fchr\u00adte (was unse\u00adre Rei\u00adse auch been\u00addet h\u00e4tte).<\/p>\n
Wir kamen \u00fcber\u00adein, die Rei\u00adse an die\u00adsem Abend nicht mehr fort\u00adzu\u00adset\u00adzen, son\u00addern eben\u00addort am Strand zu schla\u00adfen. Mei\u00adne Schwes\u00adter, das a, und ich hat\u00adten f\u00fcr die\u00adse Rei\u00adse rote High-Tech Dau\u00adnen\u00adschlaf\u00ads\u00e4\u00adcke von unse\u00adren Eltern geschenkt bekom\u00admen, die mit einem Kunst\u00adfa\u00adser\u00adma\u00adte\u00adri\u00adal bezo\u00adgen waren. Nat\u00fcr\u00adlich waren die\u00adse Schlaf\u00ads\u00e4\u00adcke auf die\u00adser Rei\u00adse eigent\u00adlich immer viel zu warm, aber da wir ja nun nichts ande\u00adres hat\u00adten, konn\u00adten wir nur w\u00e4h\u00adlen, ent\u00adwe\u00adder schwit\u00adzend hin\u00adein\u00adzu\u00adkrie\u00adchen (irgend\u00adwann in der Nacht wur\u00adde manch\u00admal doch eine Wohl\u00adf\u00fchl\u00adtem\u00adpe\u00adra\u00adtur erreicht) oder auf dem Schlaf\u00adsack zu schla\u00adfen und sich der \u00f6rt\u00adli\u00adchen Fau\u00adna aus\u00adzu\u00adset\u00adzen. Erst im Marok\u00adko kauf\u00adte ich dann eine Decke, die aber aus so bors\u00adti\u00adger Wol\u00adle gewebt war, dass man h\u00f6chs\u00adtens mal dar\u00adauf sit\u00adzen konnte.<\/p>\n
\u2013 Ste\u00adfan, 13.7.14<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
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