define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":385,"date":"2014-06-21T12:22:59","date_gmt":"2014-06-21T10:22:59","guid":{"rendered":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=385"},"modified":"2015-09-21T16:32:09","modified_gmt":"2015-09-21T14:32:09","slug":"21-august-1978","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stefan-soyka.de\/?page_id=385","title":{"rendered":"21. August 1978 Italien"},"content":{"rendered":"
Gegen Mor\u00adgen\u00adgrau\u00aden ver\u00adan\u00adstal\u00adten wir Fr\u00fch\u00adsport auf einer eher ein\u00adsa\u00admen Stra\u00ad\u00dfe, w\u00e4h\u00adrend die ande\u00adren noch schla\u00adfen. Um sechs Uhr an der ita\u00adlie\u00adni\u00adschen Gren\u00adze, mehr tot als leben\u00addig. Auf der Toi\u00adlet\u00adte des Grenz\u00adca\u00adf\u00e9s Z\u00e4h\u00adne\u00adput\u00adzen, dann Espres\u00adso und Capuc\u00adci\u00adno f\u00fcr die Fahr\u00admann\u00adschaft Ste\u00adfan, Gun\u00adne und Agi. Der Tram\u00adper, der als ein\u00adzi\u00adger genug geschla\u00adfen hat, m\u00e4kelt, dass er nicht gut genug geschla\u00adfen hat.<\/p>\n
Robert und ich wol\u00adlen jetzt schla\u00adfen. Der Tram\u00adper ist aber dage\u00adgen, weil er \u2013 jetzt hell\u00adwach \u2013 dann nicht so kom\u00adfor\u00adta\u00adbel sit\u00adzen kann. Nach einem kur\u00adzen Anschnau\u00adzer von mir ist er ruhig. In Ita\u00adli\u00aden genie\u00ad\u00dfen wir die Auto\u00adbahn (Bert und ich mer\u00adken davon nicht so viel). Eine brenz\u00adli\u00adge Situa\u00adti\u00adon, die der Tram\u00adper zum Anlass nimmt, Ste\u00adfans Fahr\u00adwei\u00adse zu kri\u00adti\u00adsie\u00adren (ver\u00addammt, wann wer\u00adden wir die\u00adsen Idio\u00adten end\u00adlich raus\u00adschmei\u00ad\u00dfen?), ist die ein\u00adzi\u00adge Abwechslung.<\/p>\n
Lau\u00adwar\u00admes Mit\u00adtag\u00adessen in einer Auto\u00adbahn\u00adgast\u00adst\u00e4t\u00adte (teu\u00ader! Der Tram\u00adper speist auf unse\u00adre Kos\u00adten). In Vero\u00adna set\u00adzen wir ihn vor die T\u00fcr.<\/p>\n
Mor\u00adgens um sechs Uhr (sie\u00adben Uhr ita\u00adlie\u00adni\u00adsche Zeit) sind wir mehr tot als leben\u00addig an der Gren\u00adze, wo wir uns erst\u00admal eini\u00adge Expres\u00adso und Cap\u00adpuc\u00adci\u00adno in unse\u00adre M\u00e4gen kip\u00adpen. Die\u00adse Luxus\u00adgren\u00adze besitzt sogar ein zivi\u00adli\u00adsier\u00adtes Klo, wo alles aus\u00adgie\u00adbig Toi\u00adlet\u00adte macht.<\/p>\n
Dann hau\u00aden sich sich Robert und a zum Pen\u00adnen und Ste\u00adfan, Gun\u00adne und Agi hal\u00adten wie\u00adder das Steu\u00ader. Nicht nur die Gren\u00adze, son\u00addern auch die Auto\u00adbahn erweist sich als Luxus; Zwei- bis drei\u00adspu\u00adrig, brei\u00adte Hin\u00adweis\u00adschil\u00adder und so vie\u00adle Radio\u00adsta\u00adtio\u00adnen, dass man immer in den Genuss von zwei bis drei Sta\u00adtio\u00adnen auf ein\u00admal kommt. Lei\u00adder wird die Auto\u00adbahn auch immer vol\u00adler, ein\u00admal bleibt ein unver\u00adsch\u00e4m\u00adter Wagen doch auf der Fahr\u00adspur, auf der wir brau\u00adsen wol\u00adlen, so dass wir uns in letz\u00adter Sekun\u00adde zwi\u00adschen Leit\u00adplan\u00adke und die\u00adsen Wagen klem\u00admen m\u00fcs\u00adsen \u2013 \u00fcber\u00adall einen hal\u00adben Mil\u00adli\u00adme\u00adter Zwischenraum.<\/p>\n
Lau\u00adwar\u00admes Mit\u00adtag\u00adessen in einem ita\u00adlie\u00adni\u00adschen Auto\u00adbahn\u00adre\u00adstau\u00adrant, wo Prei\u00adse und Ser\u00advi\u00adet\u00adten der ein\u00adzi\u00adge Luxus waren.<\/p>\n
In Vero\u00adna wird der Tram\u00adper her\u00adaus\u00adge\u00adschmis\u00adsen, zur gr\u00f6\u00df\u00adten Befrie\u00addi\u00adgung aller, weil das mal wie\u00adder L\u00e4s\u00adter\u00adstoff f\u00fcr die n\u00e4chs\u00adten Wochen gibt. In Ven\u00adti\u00admi\u00adglia r\u00e4u\u00admen wir eine Super\u00admarkt aus, kauf\u00adten uns end\u00adlich die lang\u00adersehn\u00adte Anten\u00adne (um klei\u00adne Zasta\u00advas auf\u00adzu\u00adspie\u00ad\u00dfen). F\u00fcr das rest\u00adli\u00adche Geld ersteht Ste\u00adfan f\u00fcr sei\u00adne hei\u00df\u00adge\u00adlieb\u00adte Schwes\u00adter ein blau\u00ades Mons\u00adter \u201eGries\u00adgram\u201c, und wenig sp\u00e4\u00adter bekommt Agi ein quietsch\u00adgel\u00adbes Kuschel\u00adtier, \u201eBibo\u201c. Um die bei\u00adden Insas\u00adsen erwei\u00adtert, fah\u00adren wir in Mon\u00adte Car\u00adlo ein, wo wir Roberts und Gun\u00adnes Stamm\u00adknei\u00adpe zum Bier\u00adtrin\u00adken auf\u00adsu\u00adchen. Auch a und Agi waren mit Mon\u00adte Car\u00adlo sehr zufrie\u00adden, hat\u00adten sie doch einen Stand ent\u00addeckt, an dem es Mars\u00adrie\u00adgel zu kau\u00adfen gab. Beein\u00addruckt von den H\u00e4u\u00adser\u00adber\u00adgen Mon\u00adte Car\u00adlos ver\u00adzo\u00adgen wir uns schlie\u00df\u00adlich auf den Stamm\u00adh\u00fc\u00adgel zum Pennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
Aria\u00adne berich\u00adtet: Gegen Mor\u00adgen\u00adgrau\u00aden ver\u00adan\u00adstal\u00adten wir Fr\u00fch\u00adsport auf einer eher ein\u00adsa\u00admen Stra\u00ad\u00dfe, w\u00e4h\u00adrend die ande\u00adren noch schla\u00adfen. Um sechs Uhr an der ita\u00adlie\u00adni\u00adschen Gren\u00adze, mehr tot als leben\u00addig. Auf der Toi\u00adlet\u00adte des Grenz\u00adca\u00adf\u00e9s Z\u00e4h\u00adne\u00adput\u00adzen, dann Espres\u00adso und Capuc\u00adci\u00adno f\u00fcr die Fahr\u00admann\u00adschaft Ste\u00adfan, Gun\u00adne und Agi. Der Tram\u00adper, der als ein\u00adzi\u00adger genug geschla\u00adfen hat, m\u00e4kelt, dass \u2026 21. August 1978 Ita\u00adli\u00aden<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":312,"menu_order":25,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-385","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=385"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1361,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/385\/revisions\/1361"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/312"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stefan-soyka.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}